Unkrautstecher

Unkrautstecher

Unkrautstecher – ein nützliches Arbeitsgerät gegen Unkraut

© djama - Fotolia.com
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Unkrautstecher können Sie im Prinzip zur Entfernung jeglichen Unkrauts verwenden, besonders häufig kommen sie jedoch auf Rasenflächen zum Einsatz. Dort ist es meist der Löwenzahn mit seinen langen Wurzeln, der sich von Hand nur schwer entfernen lässt.

Die Modelle

Die einfachsten Unkrautstecher bestehen aus einem Griff aus Holz oder Metall und einem daran befestigten, leicht gerundeten Blech. Andere schlichte Modelle besitzen einen Metallstab mit einer Spitze, mit der das Unkraut mitsamt der Wurzel aus dem Boden gehebelt wird. Diese Unkrautstecher können Sie schon zu Preisen zwischen fünf und zehn Euro kaufen, sie haben allerdings den Nachteil, dass Sie sich bei der Arbeit weiterhin bücken müssen.

Etwas komfortabler sind die Unkrautstecher mit einem langen Griff, die Sie im Stehen bedienen. Idealerweise verfügt dieser Griff über einen Teleskopauszug, sodass Sie die Länge genau auf Ihre Körpergröße einstellen können. An ihrem unteren Ende besitzen diese Modelle meist drei Greifarme, die mit Hilfe eines Pedals in die Erde gedrückt werden. Danach können Sie den Unkrautstecher mitsamt des Unkrauts einfach aus dem Boden ziehen. Um das Unkraut aus den Greifern zu entfernen, besitzen viele Modelle eine Technik, die durch die Betätigung eines Hebels das Unkraut wieder freigibt. Bei ihnen müssen Sie das Unkraut daher nicht anfassen, was besonders praktisch ist, wenn Sie Disteln aus Ihrem Garten entfernen möchten. Diese Geräte bekommen Sie im Handel für 30 bis 40 Euro. Wurden sie aus besonders hochwertigen Materialien hergestellt, können sie aber auch etwas teurer sein.

Vor- und Nachteile des Unkrautstechers

Ein großer Vorteil des Unkrautstechers liegt darin, dass Sie das Unkraut in Ihrem Garten auf recht bequeme Weise mechanisch entfernen und daher auf den Einsatz von chemischen Mitteln verzichten können. Dies schont auf Dauer Ihren Geldbeutel und schützt Ihre Pflanzen, denn viele Unkrautvernichter sind auch für Zier- und Gemüsepflanzen schädlich und beeinträchtigen das ökologische Gleichgewicht in Ihrem Garten. Weiterhin sind die Unkrautstecher mit einem langen Stiel vor allem für Menschen zu empfehlen, die ohnehin schon unter Rücken- oder Gelenkproblemen leiden. Diese Geräte sind sehr ergonomisch, weil die Arbeit im Stehen erfolgen kann. Schmerzen nach langer Gartenarbeit können Sie daher mit einem Unkrautstecher vermeiden. In einem sehr harten Boden stößt ein Unkrautstecher allerdings schnell an seine Grenzen, denn dann kann es leicht passieren, dass Sie beim Unkrautstechen die Wurzel abreißen. Vor allem der Löwenzahn ist in dieser Hinsicht sehr robust und treibt aus der Wurzel wieder aus, sodass Sie den Vorgang vermutlich bald wiederholen müssen. Außerdem hinterlässt ein Unkrautstecher durch seine Greifer Löcher, die besonders auf gepflegten Rasenflächen störend sein können. Insgesamt betrachtet ist ein Unkrautstecher aber durchaus zu empfehlen, um sich die Gartenarbeit ein wenig zu erleichtern.

Die Vor- und Nachteile noch einmal im Überblick

  • Sie können auf Unkrautvernichter in Ihrem Garten verzichten.
  • Sie schonen bei der Gartenarbeit Ihren Rücken und die Gelenke.
  • Für einen sehr harten und dichten Boden ist ein Unkrautstecher nur bedingt geeignet.
  • Die Greifer hinterlassen Löcher im Boden.
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