Primel – Standort, Pflanzen, Pflege

Primel – Standort, Pflanzen, Pflege

© drubig-photo - Fotolia.com
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Nach einer Kultivierung im Garten verleiht die Primel (Primula) ihrer neuen Heimat originelle, aber dezente Farbtupfer. Ihre doldigen oder rispigen Blütenanordnungen zeichnen sich dabei durch ein bis fünf Kronblätter aus, die in der Regel eine dunkler werdende Nuancierungen in rötlicher, weißer, gelber oder blauer Farbe aufweisen. Doch Vorsicht! Die Primel ist leicht giftig und sollte deshalb immer außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren angepflanzt werden. Näheres zur richtigen Pflanzung der Primula erfahren Sie im folgenden Beitrag. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen auch, wie Ihre Primeln sinnvoll pflegen können.

Wissenswertes: Neben der gerne gepflanzten Gartenprimel (Primula vulgaris) gehören auch die Echte Schlüsselblume (Primula veris), sowie die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) zur Gattung der Primeln. Beide Schlüsselblumenarten stehen vielerorts unter Naturschutz, weshalb es sich besonders anbietet, den gefährdeten Arten in Ihrem Garten eine neue Heimat zu schenken.




Primel pflanzen – Standort und Ablauf

Beheimatet sind die zu den Primelgewächsen (Primulaceae) gehörenden Primeln hauptsächlich in Europa. Manche Arten haben ihre Heimat aber auch im arabischen oder asiatischen Raum. Je nach Art und Herkunft stellen Stauden der Primula dabei unterschiedliche Standortansprüche. So wünschen sich Sorten der Primula vulgaris beispielsweise einen Platz an der Sonne oder im hellen Halbschatten und bevorzugen Böden, die frisch-feucht, humos und nährstoffreich sind. Primula veris und Primula elatior akzeptieren dagegen ausschließlich Vollsonne und benötigen einen trockenen, sowie gut durchlässigen Boden.

Durch die große Vielfalt der Primeln in Sachen Farbe und Wuchshöhe bietet sich Ihnen bei der Beetgestaltung ein sehr großer Spielraum. Vielleicht haben Sie in Ihrem Garten einen allein stehenden Haselstrauch, dessen Umgebung von den Farbtupfern der Primula profitieren würde? Oder möchten Sie lichtempfindlichen Primeln in der Nähe schattenspendender Farne und Gräser eine neue Heimat geben? Lassen Sie Ihrer Kreativität hier ruhig freien Lauf. Gute Beetnachbarn für die Primel sind zusätzlich zu Haselsträuchern, Ziergräsern und -farnen auch Heuchera, Hyazinthen, Krokusse, Narzissen, Schneeglöckchen und Veilchen.

Wichtig: Auch wenn manche Sorten der Primel heilpflanzlich genutzt werden, reagieren viele Menschen auf den pflanzlichen Inhaltsstoff Primin mit Kontaktallergien. Eine Berührung der Stängel und Blüten reicht hierfür meist schon aus, weshalb Sie bei Pflanz- und Pflegeschritten an Exemplaren der Gattung Primula stets Handschuhe tragen sollten.


Einzelheiten zum Standort für Primeln:

  • Primula vulgaris kommt sowohl mit Sonne als auch mit Halbschatten zurecht
  • Primula veris und Primula elatior tolerieren hingegen ausschließlich Vollsonne
  • für Gartenprimeln frisch-feuchten, humosen und nährstoffreichen Boden wählen
  • Schlüsselblumen mögen trockenen und durchlässigen Standort
  • kleine Beetnachbarn: Heuchera, Hyazinthe, Krokus, Narzisse, Galanthus und Veilchen
  • große Beetnachbarn: Haselstrauch, Farne und Ziergräser
  • Primeln besitzen den allergierelevanten Inhaltsstoff Primin
  • bei Arbeiten an der Primel immer Handschuhe tragen

  1. Schritt – Pflanztermin wählen: Der ideale Zeitpunkt für die Pflanzung von Primeln ist der Frühling oder Herbst. Niedrige Kissen-Primeln werden hierbei schon im zeitigen Frühjahr angeboten. Andere Arten sind dagegen erst im späten Juni erhältlich, sodass der genaue Pflanztermin von der persönlichen Auswahl abhängt. Ferner ist es bei einer Frühjahrspflanzung sinnvoll, den letzten Bodenfrost abzuwarten, auch wenn viele Primelarten mit Kälte gut zurecht kommen.


  2. Schritt – Standortvorbereitung: Lockern Sie die Erde am auserwählten Standort gründlich auf. Wenn Sie auf alte Wurzelreste, große Steine oder andere störende Elemente treffen, entfernen Sie diese. Zukünftiges Düngen können Sie sich ersparen, wenn Sie die Erde bereits vor der Pflanzung mit Kompost anreichern.


  3. Schritt – Primel im Freiland pflanzen (optional): Heben Sie ein Pflanzloch mit anderthalbem Durchmesser des Wurzelballens aus. Der ideale Abstand zwischen einzelnen Primeln liegt, je nach Wuchshöhe der Sorte, zwischen 15 und 25 Zentimeter. Damit sich die Primel in der Umgebung ihrer neuen Heimat richtig wohlfühlen kann, können Sie sie nach der Pflanzung mit Gießaufsatz bewässern.


  4. Schritt – Primel im Topf pflanzen (optional): Fast jede Primula wächst auch dann problemlos, wenn sie im Pflanzgefäß beheimatet wird. Nutzen Sie jedoch ein Gefäß, welches mindestens doppelt so groß wie der ursprüngliche Pflanzcontainer ist, damit die Pflanzen genügend Platz zur Entfaltung ihrer Wurzeln haben. Normale Blumenerde ist für eine Topfkultivierung ideal. Das Pflanzloch sollte auch hier anderthalb Mal so breit wie der Wurzelballen sein. Nach der Pflanzung ist die Erde im Topf gut anzudrücken und mit einem Gießaufsatz zu bewässern. Auch müssen Sie auf einen hellen, vor Zugluft geschützten Standort Ihrer Primel im Topf achten.

Kurzschritte zur Pflanzung im Überblick:

  • Pflanztermin für Primula: frostfreie Tage im Frühling oder Herbst
  • Standorterde vor der Pflanzung gut auflockern und Bodenhindernisse entfernen
  • Substrat ggf. mit Kompost anreichern um Düngung zu erleichtern
  • das Pflanzloch entspricht im Topf wie im Freiland ½ mal der Breite des Wurzelballens
  • Pflanzabstand für Primula: 15 bis 25 cm
  • nach der Pflanzung Primel mit Gießaufsatz bewässern
  • für Topfkulturen hellen und windgeschützten Standort wählen

Primula pflegen – gießen, düngen, vermehren

Arten und Sorten der Primel unterscheiden sich nicht nur in ihren Wuchshöhen, Farbgebungen und Standortansprüchen an ihre neue Heimat. Ebenso variiert der Wasserbedarf einzelner Arten bisweilen sehr. Beispielsweise benötigt Primula vulgaris mäßige aber regelmäßige Bewässerung. Sie wird am besten so gegossen, dass ihre Erde nie komplett austrocknet, Staunässe aber dennoch erspart bleibt. Flieder-Primeln alias Primula malacoides sind etwas heikler, was Nässeschwankungen betrifft. Sie mögen weder Staunässe noch Trockenheit und reagieren sehr schnell empfindlich wie deutlich auf beide Extreme. Insgesamt empfiehlt sich für alle Primeln Regenwasser oder abgestandenes, zimmerwarmes Leitungswasser, wobei Sie bitte nur im Wurzelbereich gießen, um Brennschäden zu vermeiden.

Wenn es um die richtige Düngung geht, machen Sie Ihrer Primel im Freiland mit zusätzlichen Nährstoffgaben vor der Blüte eine große Freude. Handelsüblicher Blütendünger, ob flüssig oder in Stäbchenform, reicht für diesen Zweck völlig aus. Sollte die Primula hingegen im Pflanztopf beheimatet sein, ist der Nährstoffbedarf natürlich höher. Düngen Sie hier nicht nur kurz vor der Blüte, sondern greifen Sie auch danach alle zwei Wochen zu phosphorreichem Dünger, um die Pflanzen allgemein zu stärken. Ein sparsamer Umgang mit Düngemitteln ist selbstverständlich dennoch geboten, damit die Pflanze nicht überdüngt wird.

Kurztipps zum Gießen und Düngen:

  • Primel mäßig aber regelmäßig gießen
  • Erde nie austrocknen oder überwässern lassen
  • Primula malacoides besitzt geringere Toleranz gegenüber Trockenheit und Staunässe
  • bei Topfkulturen Sammelwasser um Untersetzer unverzüglich entfernen
  • zum Gießen immer abgestandenes, lauwarmes Leitungs- oder Regenwasser nutzen
  • Primula im Freiland vor der Blüte mit Blütendünger anreichern
  • Primula im Topf nach der Blüte zusätzlich alle 2 Wochen mit Phosphordünger düngen
  • trotz allem sparsam mit Düngemitteln umgehen

Stauden der Gattung Primula benötigen generell keinen Rückschnitt. Für die Gesundheit der Pflanzen ist es jedoch sinnvoll, wenn Sie abgestorbene oder welke Pflanzenteile entfernen. Höher wachsende Arten hier nach der Erstblüte zudem mit einem Rückschnitt bis über das Laub bedenken, was die Pflanze eventuell zu einer Zweitblüte anregt. Grundsätzlich ist es also nicht schwer, die Primula zu pflegen!

    Vermehrung durch Samen: Primeln lassen sich am einfachsten über Samen vermehren. Feuchten Sie die Erde im geeigneten Anzuchttopf gut an und streuen sie die Samen dann behutsam auf die Erde. Da Primelsamen Lichtkeimer sind, sollten sie nicht oder nur sehr sparsam zugedeckt werden. Die nötige Luftfeuchtigkeit können Sie optimal erreichen, indem Sie ein Stück Frischhaltefolie mit Löchern versehen über das Gefäß spannen. Herbstliche Temperaturen zwischen 10 und 15°C sind für die Keimung ideal. Wenn aus den Samen nach einigen Wochen kleine Setzlinge geworden sind, können Sie diese behutsam vereinzeln. Ob Sie ihnen ihre neue Heimat im Topf oder in der freien Gartenerde schenken, bleibt ganz Ihnen überlassen.


    Vermehrung durch Teilung: Bei älteren Primelstauden können Sie Ihr Glück mit einer Vermehrung durch Wurzelteilung versuchen. Damit dieses Unterfangen überhaupt Erfolgschancen hat, muss die Primel aber über gut ausgebildetes Wurzelwerk verfügen. Teilen Sie ein bis zwei faustgroße Wurzelstücke ab und pflanzen Sie diese am Zielort wieder ein. Die Kriterien entsprechen denjenigen für Containerpflanzen aus dem Handel. Ob diese Form der Vermehrung gelingt, hängt jedoch stark von der Sorte der Primula ab und davon, ob die Teilstöcke an einem idealen Standort beheimatet werden oder nicht.

Kurztipps zum Schneiden, Ausputzen und Vermehren:

  • Entfernen welker Pflanzenteile ist bei niedrigen Primeln völlig ausreichend
  • Rückschnitt fördert Austrieb und Zweitblüte bei höheren Arten
  • Vermehrung der Primel geschieht am einfachsten über Samen
  • Saatgut nach der Ausbringung im Herbst nicht mit Erde bedecken
  • Anzuchtgefäß mit durchlöcherter Frischhaltefolie umspannen
  • Erde immer feucht halten, nach dem Austrieb vereinzeln
  • Vermehrung der Primula durch Wurzelteilung bei älteren Stauden möglich
  • aus dem soliden Wurzelballen 1 bis 2 faustgroße Wurzelstücke abschneiden
  • Wurzelteile nach Standort- und Pflanzvorgaben einpflanzen
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Überwintern der Primeln

Am unproblematischsten überwintern Sorten der Primula vulgaris. Sie verträgt Temperaturen von bis zu -25 °C und ist somit relativ winterhart. Um Frostschäden zu entgehen, ist es aber sinnvoll, jede Primel im Freiland, ungeachtet ihrer Art, mit einer schützenden Abdeckung aus Reisig zu versehen.

Topfprimeln sind im Winter am glücklichsten, wenn sie von Temperaturen zwischen 10 und 15 °C umgeben sind. Ab November benötigen Sie daher einen hellen bis halbschattigen, windstillen und frostfreien Raum mit Frischluftzufuhr, um sich auf die Ruhephase vorzubereiten. Gießen Sie Ihre Primula in dieser Zeit nur sehr sparsam.

Tipp: Sorten der Primula wie die Flieder-Primel sind einjährig, weshalb ein aufwändiger Winterschutz nicht wirklich lohnt. Sinnvoller ist es hier, die Staude im Frühjahr neu heranzuziehen und über den Sommer entsprechend zu pflegen.


Übersicht zu verschiedenen Arten und Sorten der Primula

Primeln sind klassische Frühlingsblüher. Viele Vertreter aus der 350 bis 800 Arten umfassenden Gattung ‚Primula‘ lassen sich dabei mit wenig Aufwand im heimischen Garten kultivieren. Dabei geht ein Großteil des Sortenangebots in Gartencentern auf die Gartenprimel (Primula vulgaris) zurück. Beliebt sind ihre Züchtungen vor allem wegen ihres süßen, angenehm blumigen Duftes, bei welchem auch so manches Insekt nicht widerstehen kann. Darüber hinaus sind einige Artden der Primel echte Frühblüher. Weitere Einzelheiten zur interessanten Arten und Sorten der Primula entnehmen Sie bitte der folgenden Liste:

SorteBeschreibung
Alpenaurikel
Primula auricula
Blütezeit: April bis Juni
Blütenfarbe: lila, rosa oder goldfarbene Blüten
Wuchshöhe: 5 bis 25 cm
beheimatet in: Europa
Eignung für Kultivierung: sehr gut
gute Sorten: 'Die Goldkinder', 'Jorinde JP', 'Skylark', 'Brüderchen JP', 'Velvet Moon', 'Pippin', 'Mandarin', 'Samantha'
Flieder-Primel
Primula malacoides
Blütezeit: November bis März
Blütenfarbe: weiße, rote, rosa oder violette Blüten
Wuchshöhe: 20 bis 30 cm
beheimatet in: Asien
Eignung für Kultivierung: gut
gute Sorten: 'White', 'Crimson', 'Carmine Glow', 'Fairy Primrose'

Garten-Etagen-Primel
Primula japonica
Blütezeit: Februar bis April - Frühblüher
Blütenfarbe: weiße bis rote Blüten
Wuchshöhe: 10 bis 20 cm
beheimatet in: Eurasien
Eignung für Kultivierung: sehr gut
gute Sorten: 'Belarina Buttercup Yellow', 'Buttermilk', 'Beladrina Nectarine', 'Zebra blue'
Garten-Teppich-Primel
Primula pruhoniciana
Blütezeit: Mai bis Juni
Blütenfarbe: weiße bis blutrote Blüten
Wuchshöhe: 40 cm
beheimatet in: Japan
Eignung für Kultivierung: gut
gute Sorten: 'appleblossom', 'Millers Crimson', 'alba', 'carminea', 'oriental sunrise'

Echte Schlüsselblume
Primula veris
Blütezeit: April bis Mai
Blütenfarbe: weisse bis rote Blüten
Wuchshöhe: 10 cm
beheimatet in: Eurasien
Eignung für Kultivierung: sehr gut
gute Sorten: 'Madame Ferguson', 'Perle von Bottrop', 'Ostergruß', 'Corinna', 'Schneewittchen', 'Frühlingsbote'

Hohe Schlüsselblume
Primula elatior
Blütezeit: April bis Juni
Blütenfarbe: gelb-goldgelb bis rote Blüten
Wuchshöhe: 8 bis 30 cm
ursprüngliche Heimat: Europa, Asien
Eignung für Kultivierung: gut
gute Sorte: 'Sunset Shades'

Primeln – Mögliche Schädlinge und deren Bekämpfung

Ein guter Standort ist für die Gesundheit der Primeln die halbe Miete. Trotzdem ist es empfehlenswert, regelmäßig einen Blick auf die Blüten und Blätter der Primula werfen, um einen möglichen Befall von Schädlingen oder Krankheiten schnell zu bemerken. Denkbar sind diesbezüglich folgende Schadbilder:

    Dickmaulrüssler – Wenn ein Schädling Schaden an der Primula anrichten kann, dann sicher der Dickmaulrüssler. Bereits die Larven des Käfers sichten erheblichen Schaden an und können der Primel ihre Wuchsfreude in der garteneigenen Heimat gründlich verderben. Achten Sie deshalb auf dicke, weiße Larven mit braunem Kopf und handeln Sie im Falle des Falles schnell. Graben Sie die Primel aus, sammeln Sie die Larven ab und nehmen Sie einen großzügigen Austausch des Bodens vor, in dem Ihre Primula beheimatet ist. Ausgewachsene Dickmaulrüssler sind ungefähr zwei Zentimeter lang, dunkelbraun mit Längsrillen auf dem Körper. Auffallend ist der Rüssel, der ihm seinen Namen verleiht. Die Käfer haben ein sehr empfindliches Riechorgan, verdünntes Desinfektionsmittel zwischen den Pflanzen kann ihn deshalb, ebenso wie auch zerbröselte Mottenkugeln, Schnittlauch oder Knoblauch, von den Primeln fernhalten.


    Läuse – Wurzel- und Blattläuse können einer Primel ebenfalls erheblichen Schaden zufügen. Halten Sie die Pflanze darum immer feucht und entfernen Sie regelmäßig Unkraut, welches um die Pflanze herum wächst. Befallene Primeln können Sie mit einer Seifenlauge besprühen. Auch reguliert sich der Befall oft über natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer oder Schlupfwespen.


    Schnecken – Die schleimigen kleinen Gartenbewohner richten insbesondere an jungen Primeln große Fressschäden an. Auch verzehren die Weichtiere gerne ganze Sämerei-Anzuchten. Je älter die Primel aber wird, desto unattraktiver erscheint sie für die Schnecken. Sollten diese Ihrer Primula zu schaffen machen, sammeln Sie die Schnecken zielgerichtet ab oder bringen Sie biologische, für Mensch und Pflanze unbedenkliche, Schneckenkörner aus.


    Pflegefehler – Wenn Sie verwelkte Blüten und alte Blätter an Ihrer Primel belassen, könnten Tausendfüßler oder Asseln die welken Pflanzenteile schnell als neue Heimat betrachten. Bei zu geringem Pflanzabstand oder allgemein schlechter Luftzirkulation kann es zudem vorkommen, dass die Primel von Grauschimmel befallen wird. Reduzieren Sie in diesem Fall die Gießmenge, bewässern Sie nur von unten und verwenden Sie ein Fungizid. Bei Tausendfüßler- oder Asselbefall muss natürlich über eine bessere Abtragung welker Pflanzenteile nachgedacht werden. Wenn Sie Ihre Primel jedoch umsichtig pflegen, lassen sich entsprechende Probleme vermeiden.



Fazit

Die Primel nennt die unterschiedlichsten Klimazonen ihre Heimat. So robust sie aber auch wirken mag, sie ist es nur, wenn ihre Bedürfnisse ausreichend erfüllt werden. Vor allem der richtige Standort, sowie ein individuell angepasstes Gießverhalten sind enorm wichtig, um die Farbpracht der Primula so lange wie möglich genießen zu können. Auch sollten welke Pflanzenteile kontinuierlich entfernt werden, um Schäden durch das Pflegen zu vermeiden.

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