Löwenmäulchen – Aussaat, Pflege, Überwintern

Löwenmäulchen – Aussaat, Pflege, Überwintern

© Negoi Cristian - Fotolia.com
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Das allseits beliebte, unkomplizierte Löwenmäulchen (Antirrhinum), auch Löwenmaul genannt, wird seit Jahrhunderten gerne kultiviert. Dabei ist das Gewächs eine äußerst genügsame Zierpflanze und kann selbst von Laien problemlos im Beet, Blumenkasten oder als Topfkultur auf dem Balkon angesiedelt werden. In Sachen Farbvariationen bieten Sorten des Antirrhinum zudem eine vielfältige Auswahl, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie das Löwenmäulchen am besten unter ihren Garten- bzw. Balkonpflanzen etablieren, und welche Punkte es bei der Pflege zu beachten gibt.


Wissenswertes: Seinen Namen verdankt das Löwenmäulchen seinen samtig weichen Blütenköpfen. Diese bestehen aus einer kleineren Oberlippe, sowie einer größeren, gaumenartig ausgeformten Unterlippe, welche den Rest der Blüte umschließt. Da diese besondere Blütenform einen Betrachter leicht an ein Löwenmaul denken lässt, ist die Bezeichnung durchaus gerechtfertigt.


Löwenmäulchen aussäen – Standort und Ablauf

Die zwischen 20 und 120 Zentimeter hohe Zierpflanze Löwenmäulchen gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist ursprünglich in Nordafrika und Südeuropa beheimatet. Sonne und Wärme sind daher wichtige Wohlfühlfaktoren, die Sie bei der Anzucht der Löwenmäuler bedenken sollten. Zwar gedeiht Antirrhinum auch im Halbschatten, allerdings könnte es hier zu einer reduzierten Blütenbildung der Pflanzen kommen. Hochwachsende Sorten der Löwenmäuler benötigen darüber hinaus einen windgeschützten Standort, damit die Stängel im Wind nicht umknicken und brechen. Für Topfkulturen auf dem Balkon oder der Veranda empfiehlt sich ein Pflanzkübel aus Ton.

Ob als Balkonpflanzen oder im Freilandbeet – der Boden sollte für Löwenmäulchen in jedem Fall kalkfrei sein. Des Weiteren ist Antirrhinum wie die meisten Pflanzen kein Freund von Staunässe, weshalb bei der Aussaat ein gut durchlässiges Substrat anzuraten ist. Jenes darf sogar leicht säuerlich mit pH-Werten von 5 bis 7,5 sein. Rhododendronerde, vermengt mit etwas Kies oder Sand ist eine gute Möglichkeit, um diesbezüglich die besten Bodenvoraussetzungen für das Löwenmaul zu schaffen. Gute Pflanzpartner bilden sowohl im Freiland als auch auf dem Balkon Dahlien, Glockenblumen, Rittersporn, Schmuckkörbchen.

Einzelheiten zum Standort für das Löwenmäulchen:

  • Antirrhinum bevorzugt helle und warme Standorte in sonniger Lage
  • hochwachsende Löwenmäuler windgeschützt pflanzen
  • bei Kultivierung im Pflanzkübel auf Balkon oder Veranda Tongefäß wählen
  • durchlässiges und kalkfreies Standortsubstrat wird empfohlen
  • pH-Wert für Löwenmäulchen: leicht sauer zwischen 5 und 7,5
  • mit Kies oder Sand vermengte Rhododendronerde ist für die Pflanzen ideal
  • gute Begleitgewächse: Dahlien, Glockenblumen, Rittersporn und Schmuckkörbchen
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  1. Schritt – Saatgut organisieren: Löwenmäulchen werden zumeist über Samen kultiviert. Hierbei stehen Ihnen zwei Möglichkeiten der Aussaat zur Wahl. Zum einen können Sie nach der Blüte vorhandener Pflanzen (bspw. in Nachbargärten oder freien Wiesen) die Samen des Antirrhinum ernten oder diese als vorbereitetes Saatgut im Gartencenter erstehen. Frisch geerntete Samen sollten Sie vor der Aussaat jedoch gut trocknen. Eine Ruhezeit von etwa sechs bis acht Wochen ist ausreichend.


  2. Schritt – Pflanztermin wählen: Obwohl Sie Samen des Antirrhinum bereits ab April direkt ins Freiland aussäen können, ist es für zu Gunsten besserer Erfolgschancen bei der Keimung ratsamer, die Zierpflanze gegen Februar im Frühbeet vorzuziehen. Löwenmäulchen sind Kaltkeimer. Sie benötigen vor der Keimung also einen Kältereiz, der sich in Wintermonaten deutlich leichter erzielen lässt, als zu Frühlingsbeginn. Alternativ ist im Januar eine Vorzucht der Pflanze im Haus denkbar.


  3. Schritt – Aussaat ins Frühbeet oder Freiland (optional): Wenn Sie Ihre Löwenmäulchen direkt ins Freiland oder Frühbeet aussäen möchten, dann drücken Sie mit dem Finger ein fingerkuppentiefes Anpflanzloch in die vorgesehene Erde. Geben Sie für höhere Erfolgschancen gleich 3 bis 5 Samen in ein Pflanzloch und bedecken Sie das Saatgut anschließend locker mit Erde. Verwenden Sie für das behutsame Anwässern am besten einen Giessaufsatz, damit die Samen nicht weggeschwemmt werden.


  4. Schritt – Pflanzen im Haus vorziehen (optional): Für eine Vorzucht der Löwenmäulchen im Haus geben Sie das Saatgut am besten in eine Tonschale mit humusreicher, gut befeuchteter Erde, bedecken Sie die Samen nur leicht und stellen Sie die Schale für etwa zwei bis drei Wochen in den Kühlschrank. Danach stellen Sie das Saatgefäß an einen sonnigen Standort mit Zimmertemperaturen von etwa 21 °C. Achten Sie darauf, das Behältnis mit Frischhaltefolie abzudecken, welche einige Löcher enthalten sollte, damit etwaiges Kodenswasser abfließen kann. Die Keimzeit beträgt zwischen ein und vier Wochen.


  5. Schritt – Pflanzen pikieren: Ob im Frühbeet oder Tontopf angesetzt, sobald die Keimlinge eine Größe von etwa 5 Zentimetern erreicht haben, müssen sie pikiert werden. Achten Sie darauf, einen Mindestabstand von 6 bis 8 Zentimetern zwischen einzelnen Löwenmäulchen einzuhalten. Nur wenn die Wurzeln der Keimlinge im Erdreich genügend Platz haben, können sich alle Exemplare des Antirrhinum gleich gut entwickeln.


  6. Löwenmäulchen an finalen Standort umpflanzen: Im April dürfen sowohl im Frühbeet als auch im Haus vorgezogene Löwenmäulchen endlich an den Wunschstandort im Freiland umgesetzt werden. Lockern Sie hierfür die Standorterde gut auf und entfernen Sie größere Steine aus dem Substrat. Kleinere Sorten des Antirrhinum benötigen bei der Pflanzung einen Abstand von mindestens 15 Zentimetern. Bei hoch wachsenden Sorten beträgt der Abstand mindestens 50 Zentimetern.

Kurzschritte zur Aussaat im Überblick:

  • Saatgut von Antirrhinum entweder selbst ernten oder kaufen
  • Geerntete Samen benötigen zum Trocknen 6 bis 8 wöchige Ruhezeit
  • Pflanztermin für Vorzucht des Antirrhinum: Januar bis Februar
  • Kälteperiode für Keimvorgang im Kühlschrank oder Frühbeet simulieren
  • bei Frühbeetkultur fingerkuppentiefe Pflanzlöcher in die Erde drücken
  • 3 bis 5 Samen pro Pflanzloch verwenden und Saatgut leicht abdecken
  • für Erstbewässerung der Löwenmäuler Gießaufsatz verwenden
  • bei Vorzucht im Haus Saatgut der Löwenmäulchen in Tonschale geben
  • humusreiches, gut angefeuchtetes Substrat verwenden
  • Schale für Kältereiz etwa 2 bis 3 Wochen in den Kühlschrank stellen
  • danach sonnigen, warmen Standort im Haus wählen
  • ideale Raumtemperatur für Keimlinge des Antirrhinum: ca. 21 °C
  • Frühbeet- und Hauskulturen ab einer Keimlingsgröße von 5 cm pikieren
  • Mindestabstand zwischen einzelnen Keimlingen beträgt 6 bis 8 cm
  • im April junge Pflanzen an finalem Standort etablieren
  • Pflanzabstand für niedrig wachsende Löwenmäulchen: 15 cm
  • Pflanzabstand für hoch wachsende Löwenmäulchen: 50 cm

Pflege der Löwenmäulchen – gießen, düngen, vermehren

© nuwatphoto - Fotolia.com
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Wie oft Sie Ihre Löwenmäulchen gießen müssen, hängt sehr stark vom Wetter und Standort ab. Wachsen die Pflanzen beispielsweise in einem Tongefäß auf dem Balkon, sind sie auf eine intensivere Wasserversorgung angewiesen. Generell können Sie sich zur Bemessung der Gießintervalle aber auch bei Antirrhinum auf das probeweise Abtasten der oberen Erdschicht verlassen.

Gießen Sie die Pflanze vor allem im Sommer mäßig aber regelmäßig, um die Löwenmäulchen weder austrocknen noch ertrinken zu lassen. Das ideale Gießwasser für die Antirrhinum ist abgestandenes, kalkarmes Regenwasser.

Antirrhinum kann Nährstoffe mit seinen flachen Wurzeln wunderbar aufnehmen. Trotzdem ist es ratsam, die Pflanze vor allem während der Wachstumsphase mit wohldosierten, organischen Düngegaben wie Kompost oder Rindenmulch zu unterstützen. Dieses Vorgehen empfiehlt sich beim Löwenmäulchen im Frühling und Herbst, da in beiden Jahreszeiten der Nährstoffbedarf des Wegerichgewächses besonders hoch ist. Bei Kübelpflanzen geben Sie je nach Größe des Gefäßes alle 14 bis 21 Tage schwach dosierten Flüssigdünger mit ins Gießwasser.

Kurztipps zum Gießen und Düngen:

  • Antirrhinum je nach Wetter- und Standortlage mäßig aber regelmäßig gießen
  • Pflanze darf weder austrocknen noch ertrinken
  • Fingerprobe hilft bei Bestimmung der Erdfeuchtigkeit
  • zum Gießen des Antirrhinum abgestandenes Regenwasser benutzen
  • Freilandstandorte im Frühling und Herbst mit organischem Dünger anreichern
  • Kübelpflanzen alle 14 bis 21 Tage mit normalem Flüssigdünger unterstützen
  • Düngemittel bei Löwenmäulchen stets sparsam einsetzen

Wird Antirrhinum sich selbst überlassen, kann es passieren, dass die Pflanze enorm wuchert, ihre Form verliert und sich unkontrolliert via Selbstaussaat vermehrt. Damit dies nicht passiert, können Sie regelmäßig die Triebspitzen Ihrer Löwenmäulchen kappen, allerdings nur um 2 bis 3 Zentimeter. Des Weiteren müssen verwelkte Pflanzenteile, insbesondere die Blüten der Löwenmäuler regelmäßig entfernt werden. Dies fördert nicht nur die Bildung neuer Knospen, sondern hilft auch, die Samenbildung der Pflanzen einzudämmen.


Vermehrung durch Samen: Möchten Sie Antirrhinum im nächsten Jahr mit den eigenen Samen vermehren, sammeln Sie das Saatgut der Pflanzen von deren Verblühen und lagern Sie die Samen trocken und kühl. Als Lagergefäß sind Einmachgläser mit Gummidichtung, Marmeladegläser oder Glasflaschen mit luftdichtem Verschluss empfehlenswert, um Feuchtigkeit in Verbindung mit Sauerstoff zu vermeiden.


Kurztipps zum Schneiden, Ausputzen und Vermehren:

  • Triebspitzen um 2 bis 3 Zentimeter einkürzen, um Selbstaussaat zu verhindern
  • verblühte Pflanzenteile vom Löwenmaul abtrennen
  • alte Blüten zur Samengewinnung sorgfältig entfernen
  • Samen des Anthirrhinum luftdicht, kühl und trocken lagern
  • im nächsten Jahr wie gewohnt die Aussaat durchführen

Winterschutz der Löwenmäuler

Winterhart sind Löwenmäulchen leider nicht, obwohl sie kurzfristig bis zu -10 °C aushalten. Erfreulich ist aber, dass die Samen der Kaltkeimer den Winter bei Selbstaussaat meist problemlos überstehen. So kann es durchaus sein, dass Sie im Frühjahr ohne jegliches Zutun neue Keimlinge der Pflanzen im Garten entdecken. Falls Sie die Blüten Ihres Antirrhinum bis in die Wintermonate hinein bewundern möchten, achten Sie bereits bei der Pflanzung auf einen geschützten Standort und decken Sie den Wurzelbereich im Herbst mit Stroh, Mulch oder Kompost ab, um die Wurzeln vor Kälteschäden zu schützen. Zur Überwinterung von Antirrhinum empfiehlt sich ein Winterstandort im Gewächshaus, Wintergarten oder in einem ähnlich kühlen Raum.

Übersicht zu interessanten Arten und Sorten des Antirrhinum

Insgesamt gibt es ca. 40 Arten der Gattung Antirrhinum. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in ihrer Wuchshöhe. Gerne kultiviert werden vor allem Hybriden des Großen Löwenmauls (Antirrhinum majus). Doch auch andere Arten des Löwenmäulchens sind durchaus für einen Anbau im Garten geeignet. Hier ein kleiner Überblick:

SorteBeschreibung
Großes Löwenmaul
Antirrhinum majus
Blütezeit: Juni bis November
Blütenfarbe: Fweiße bis rote Blüten
Wuchshöhe: 20 bis 100 cm
Herkunft: Südeuropa
Eignung für Kultivierung: sehr gut
gute Sorten: 'Coronette', 'Madame Butterfly', 'Ribbon Rose', 'Rocket Bronze', 'Rocket Formula Mix', 'Sultan Yellow'
Acker-Löwenmaul
Antirrhinum oronitum
Blütenfarbe: lila bis violette Blüten
Wuchshöhe: 8 bis 30 cm
Herkunft: Europa, Mittelmeer-Raum, Westasien
Eignung für Kultivierung: gut
Besonderheiten: gilt in Deutschland als gefährdet, sehr robuste Samen
Spanisches Löwenmäulchen
Antirrhinum hispanicum
Blütezeit: Juli bis September
Blütenfarbe: weiße Blüten
Wuchshöhe: 20 bis 60 cm
Herkunft: Südosteuropa, Nordafrika
Eignung für Kultivierung: gut
gute Sorten: 'Avalanche', 'Roseum'

Löwenmäulchen – Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Zier- und Balkonpflanzen wie Antirrhinum leiden in erster Linie unter den Konsequenzen falscher Pflege und erst in zweiter Linie an schädigendem Ungezieferbefall. Um derartige Schäden an den Pflanzen zu vermeiden, ist Vorbeugung die beste Behandlung. Informieren Sie sich frühzeitig über die Bedürfnisse Ihres Antirrhinum, damit Sie von Anfang an für die bestmöglichen Bedingungen sorgen können. Sollte doch einmal ein Krankheits- oder Schädlingsbefall auftreten, gehen Sie wie folgt vor:

    Blattläuse – Um Blattläuse loszuwerden, eignen sich frische Brennnesseln. Sammeln Sie etwa zwei große Handvoll (mit Handschuhen) und übergießen Sie sie mit 2-3 Litern kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud anschließend mehrere Stunden lang ziehen, bis er sich deutlich verfärbt hat und stark nach Brennnesseln riecht. Entfernen Sie dann die Nesselblätter und füllen Sie den Sud in eine Gießkanne mit Gießaufsatz, bevor Sie ihn über der Pflanze ausbringen.


    Mehltau – Ob echter oder falscher Mehltau: Sie müssen schnell handeln, wenn Sie Ihre Pflanze retten wollen. Entfernen Sie befallene Stellen großzügig und entsorgen Sie diese Pflanzenteile über den Hausmüll, nicht über den Kompost. Im Handel sind Fungizide erhältlich, zu welchen Sie greifen können, wenn das reine Entfernen der befallenen Teile nicht ausreicht. Als Vorbeugung ist richtiges Gießen empfehlenswert. Lieber mäßig statt zu viel!


    Trauermücken – Trauermücken zerstören die Wurzeln der Pflanze, welche in der befallenen Erde steht. Vor allem Jungpflanzen können den Schädlingen nicht viel entgegensetzen. Auch um diesem Befall vorzubeugen empfiehlt sich ein richtiges Gießverhalten. Durchnässte, warme Pflanzenerde ist sehr einladend für die eierlegenden Trauermücken. Lassen Sie die Erde des Antirrhinum daher regelmäßig abtrocknen. Kommt es trotzdem zu einem Befall an ihrem Löwenmaul, helfen sogenannte Gelbtafeln. Die Farbe lockt die Mückchen an und auf dem Klebefilm bleiben sie haften.


    Wurzelfäule – Gerade Pflanzen wie Antirrhinum, die aus warmen Regionen stammen, leiden unter zu hohen Wassergaben. Die Wurzeln werden durch die Schwemme regelrecht erstickt, die Pflanze bekommt zu wenig Nährstoffe und scheint regelrecht zu verwelken. Achten Sie deshalb darauf, dass die Erde der Pflanzen nie zu nass wird. Sollten Sie feststellen, dass das Substrat nicht mehr richtig abtrocknen kann, ersetzen Sie es komplett und achten Sie darauf, dass die Ablauflöcher der Pflanzgefäße künftig frei sind.

Fazit

Ob als Topfpflanze auf dem Balkon, oder als Zierpflanze im Blumenbeet, das Löwenmäulchen macht in jedem Fall eine gute Figur. Gerade für Menschen, die Wert auf Farbenreichtum legen, aber eher Anfänger im Pflanzen von Gewächsen sind, ist das Antirrhinum eine gute Wahl. Das Wegerichgewächs ist bis auf wenige Bodenansprüche unkompliziert. Bei richtiger Pflege bleiben die Pflanzen zudem lange gesund und blühen farbenintensiv bis in die kalten Monate hinein.

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