Gartenobst

Gartenobst – Infos zu Obstpflanzen für den Garten

Eine bunte Vielfalt an Farben, Formen und süßen Geschmäckern, unzählige leckere Rezepte und natürlich eine geballte Ladung an gesunden Vitaminen. Dass Gärtner im heimischen Grün gerne Obst pflanzen, hat mehr als nur einen guten Grund. Bei der Auswahl von Gartenobst gibt es aber einiges zu beachten. So muss zum Beispiel geklärt werden, für wie viele Obstpflanzen im Garten überhaupt Platz ist. Und auch in Sachen Boden- und Pflegeansprüche stellt Obst einige Ansprüche. Deshalb möchten wir von gartenanlegen.net Sie auf dieser Seite ausführlich über die Pflanzeigenschaften und Standortbedingungen von Obstgewächsen informieren.

Gartenobst A-F

AB
Aprikose pflanzen
Aronia (Apfelbeere) – Standort, Pflege und Schnitt
CD
EF
Erdbeeren – Pflanzen, Pflege und Ernte

Gefüllte Speisekammern dank Gartenobst

Wenn im Spätsommer und Herbst die Erntezeit Hochkonjunktur feiert, ist auch die Stunde der Obstrezepte gekommen. Marmeladen, Konfitüren, Fruchtsalate und Fruchtsäfte, Obstkuchen, Eingelegtes und Trockenobst fürs Früchtemüsli – die Möglichkeiten, selbst angebautes Obst zu verarbeiten, sind schier grenzenlos. Natürlich kann man die garteneigenen Früchtchen auch roh genießen, wofür sich das Anlegen von Naschgärten besonders eignet.

Nun wird natürlich nicht jedes Gartenobst zur selben Zeit geerntet. Zwar lässt sich für viele Obstpflanzen (z.B. Äpfel, Pflaumen oder Kirschen) pauschal eine Sommer- oder Herbsternte bestätigen, doch gerade Beerenfrüchte sind diesbezüglich meist schon früher erntereif. Zudem gibt es bei den meisten Obstgewächsen sowohl Früh- als auch Spätsorten. Wenn Sie also ganzjährig eine gute Ernte mit Ihrem Gartenobst erzielen möchten, sollten Sie unbedingt die Fruchtfolge, beziehungsweise Ernte- und Pflanzzeit einzelner Obstpflanzen fein aufeinander abstimmen.

© PhotoSG - Fotolia.com
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Obst im Garten richtig pflanzen und pflegen

Außer der richtigen Ernte- und Pflanzzeit kommt es bei der Obstkultivierung vor allem auf die richtige Standortwahl an. Dabei sollten Sie schon vorab genau überlegen, wo welches Gartenobst gepflanzt werden kann. Große Obstbäume benötigen hierbei selbstverständlich mehr Platz als Obststräucher oder kleine Stauden. Auch was die Lichtverhältnisse und Nährstoffversorgung am Standort anbelangt, sind kleinwüchsige Obstpflanzen meist genügsamer als ihre großen Artgenossen.

Geht es hingegen um die Wasserzufuhr, so erweisen sich Bäume meist als bessere Selbstversorger. Pflanzen von geringer Größe sind dabei deutlich öfter auf manuelles Zugießen seitens des Gärtners angewiesen sind. Gedüngt wird natürlich mit biologischen Nährstoffen, damit das Gartenobst auch wirklich ohne Bedenken verzehrt werden kann.

Ähnlich sieht es beim Pflanzenschutz aus, wobei es hier einige Komplikationen geben könnte. Ohne Chemie schädlingsfrei halten lassen sich Obstpflanzen meist problemlos durch die Pflanzung ätherischer Kräuter wie Lavendel oder das Besprühen mit Brennnessel-, Knoblauch- und Milchsud. Eine befallene Obstpflanze pilzfrei zu bekommen, ist ohne aggressive Fungizide allerdings meist nur bedingt möglich. Vorbeugend können gegen Pilzkrankheiten an Ihrem Obst aber eine wohl bemessene Wasserzufuhr, sowie eine sorgsame Pflege der Pflanze helfen. Da Obststräucher mit kletterndem oder kriechendem Wuchs darüber hinaus sehr dazu neigen zu wuchern, könnte zudem das Anbringen von Ranken- und Wuchshilfen unerlässlich werden.

Apropos Wuchs und Schnittmaßnahmen: Große wie kleine Obstpflanzen bleiben häufig nur dann dauerhaft ertragreich, wenn altes und blühschwaches Geäst regelmäßig entfernt wird. Ein alljährliches Auslichten gehört darum ebenso zur Kultivierung obsttragender Pflanzen, wie etwaige Form-, Korrektur- und Verjüngungsschnitte. Vorab raten wir Ihnen deshalb, stets gut geschärfte Gartenscheren und Astsägen für Arbeiten an Ihren Obstgewächsen bereit zu legen. Ebenfalls nicht fehlen sollten Gartenhandschuhe (z.B. für das Arbeiten an dornigen Beerensträuchern), sowie Wundverschlussmittel für größere Schnittflächen.

 

Obstpflanzen im Garten – ein paar Tipps zur Kultur

Viele werden bei dem Wort Obstgarten sofort an weitläufige Obstbaumkulturen denken und in der Tat ist der Obstbaum die gängigste Kulturform von Obstpflanzen. Ob als ertragreicher Hausbaum vor der Eingangstür, zentraler Blickfang der Gartenanlage hinterm Haus oder als Bestandteil einer Obstbaumallee. Wie alle Gartenbäume eignen sich natürlich auch Obstbäume als originelle Gartenwächter, mit dem Vorteil, dass sie außer einem ästhetischen Zier- auch einen praktischen Nutzwert haben.

Für Besitzer von Kleingärten sind derartige Baumkulturen logischerweise undenkbar, was aber nicht bedeutet, dass hier vollständig auf einen Obstgarten verzichtet werden muss. Tatsächlich gibt es neben dem Pflanzen von Obstbäumen nämlich noch eine Reihe anderer Optionen, um Obstpflanzen im Garten anzusiedeln:

  • Spalierobst – Wer im Obstgarten anstatt auf Groß- lieber auf Kleinbäume setzen möchte, der ist mit Spalierobst gut beraten. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine seit mehreren Jahren äußerst beliebte Kulturform von Obstbäumen am Niederstamm. Diese wurde bewusst gezüchtet, um die Gestaltung kleiner Obstgärten zu erleichtern. Das Schöne an Spalierobst ist, dass es sich in so gut wie jede Form bringen lässt. Sowohl Obsthecken und Fassadenbegrünungen, als auch kleine Obstalleen und das Ausgestalten einer Obstpergola sind mit Spalierobst kein Problem. Natürlich müssen die Niederstämme hierfür dementsprechend zugeschnitten werden. Als Spalierobst geeignet sind eigentlich alle heimischen Obstbäume.
  • Säulenobst – Etwas filigraner als Spalierobst sind Obstpflanzen in Säulenform. Da sie einen äußerst schlanken Wuchs aufweisen lässt sich diese sehr moderne Variante von Obstpflanzungen sogar problemlos im Topf kultivieren. Es sei aber gesagt, dass nicht jedes Obst gleichermaßen für eine Säulenkultivierung geeignet ist. Auch wenn bislang sehr viele Angebote in Umlauf sind, bleibt der Säulenwuchs meist nur bei gerade wachsenden Obstpflanzen wie Äpfeln und Kirschen langjährig erhalten. Auch sollte berücksichtigt werden, dass Säulenobst nur wenige Seitenäste zulässt, weshalb vorrangig Gartenobst in dieser Form kultiviert werden sollte, das seine Früchte nah am Hauptstamm ausbildet.
  • Obststräucher – Sträucher sind in kleinen Obstgärten die beste Alternative zu großwüchsigen Obstbäumen. Auch als Beerensträucher bekannt, bieten sie eine bunte und vielfältige Auswahl an verschiedenen Beerenfrüchten, die dem großen Baumobst in Sachen Geschmack in nichts nachstehen. Zwar muss so mancher Obststrauch anfangs im Wuchs korrigiert werden, hat sich das Strauchgehölz aber erst einmal am Standort etabliert und wurde sorgfältig in die richtige Richtung gelenkt, gedeiht es normalerweise ohne großes Zutun. Bis auf den Jahresschnitt sind dann nur noch wenige Pflegemaßnahmen nötig, um langjährig eine ertragreiche Ernte einzufahren.
  • Obst- und Fruchtstauden – Wie zuvor dargelegt, sind Obstgehölze die häufigste Erscheinungsform von Obstpflanzen. In unseren Breitengraden heimische Obst- bzw. Fruchtstauden gibt es hingegen nur wenige. Womit sich Gartenobst ganz klar vom Gartengemüse unterscheidet, das vorrangig in Staudenform wächst. Während exotische Staudenfrüchte wie Bananen, Maracuja, Melonen, Physalis und Papaya in den Tropen üppig zu finden sind, lässt sich in Mitteleuropa eigentlich nur die Erdbeere als Staudenobst bezeichnen. Allerdings gibt es inzwischen sehr viele Tropenfruchtsorten, die speziell für eine Kultivierung in unseren Breitengraden gezüchtet wurden. Südfrüchte in deutschen Gärten sind darum schon längst keine Seltenheit mehr.

Gartenobst G-L

GH

Heidelbeere – Anbauen, Pflege und Ernte
IJ
Johannisbeere
KL

Arten von Gartenobst

Abgesehen von der Einteilung in Obstgehölze und Obststauden lässt sich Gartenobst auch anhand seiner Fruchtform unterscheiden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Form der Früchte bzw. deren Samenkerne, wie die nachstehende Auflistung zeigt:

  • Beerenobst
  • Kernobst
  • Steinobst
  • Schalenobst

Beerenobst

Obsttragende Pflanzen, die Beeren hervorbringen, sind, mit Ausnahme der Erdbeerstaude, zumeist Sträucher oder Strauchbäume. Sie werden in echte Beeren (z.B. Johannisbeere oder Heidelbeere), Beerenähnliche (z.B. Sanddorn und Holunderbeere), Sammelsteinfrüchte (z.B. Himbeere und Brombeere) und Sammelnussfrüchte (z.B. Erdbeere und Hagebutte) eingeteilt. Die beste Pflanzzeit für Beerenobst liegt dabei im Herbst, zwischen September und Oktober. Sofern keine Containerware, sondern Ableger aus den Gärten von Nachbarn oder Freunden gepflanzt werden, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die jungen Sprößlinge schädlingsfrei bzw. pilzfrei an ihren neuen Standort kommen.

Beerensträucher sind von ihren Pflanzeigenschaften her für gewöhnlich sehr pflegeleicht, wenn man von den notwendigen Schnittmaßnahmen absieht. Insbesondere dornenreiche Kletter- und Kriechsträucher wie die Himbeere und Brombeere benötigen diesbezüglich einiges an Unterstützung. Ansonsten könnte es schnell passieren, dass die Sträucher andere Pflanzen mit ihrem Wucherwuchs verdrängen. Auch lässt sich eine Ernte an besagten Sträuchern ohne geeignete Schnitt- und Wuchshilfen schon nach kurzer Zeit nicht mehr komplikationsfrei durchführen. Das Dorngestrüpp führt nämlich schnell zu unwegsamen und verletzungsträchtigen Gartenzonen. Insgesamt stehen Ihnen bei der Wahl von Beerenobst für Ihren Garten folgende Obstpflanzen zur Verfügung:

  • Apfelbeere (Aronia)
  • Brombeere
  • Erdbeere
  • Felsenbirne
  • Hagebutte
  • Heidelbeere
  • Himbeere
  • Holunderbeere
  • Johannisbeere
  • Kiwibeere
  • Mehlbeere
  • Moosbeere (Cranberry)
  • Preiselbeere
  • Stachelbeere
  • Weinbeere (Weintraube)

Gartenobst M-R

MN
Maulbeere
OP
Pfirsich pflanzen
Birne pflanzen
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Kernobst

Kernobst wächst maßgeblich an Bäumen und stellt somit einige der wichtigsten Obstbäume. Der Übergang zum Strauchbaum ist jedoch oft fließend, weshalb sich Kernobstgehölze meist wunderbar als Säulen- und Spalierobst pflanzen lassen. Auch finden sich unter dem Kernobst die Sorten so mancher Beere wieder, wie es beispielsweise bei der Vogelbeere oder Apfelbeere der Fall ist. Im Gegensatz zu reinem Beerenobst ist die Auswahl an Kernobst für den heimischen Garten aber deutlich begrenzt.

Trotz, oder vielleicht gerade wegen der eingeschränkten Anzahl an heimischen Kernobstgehölzen existiert bisweilen eine ungeahnte Sortenvielfalt. Alleine der Apfelbaum stellt heutzutage über 20.000 verschiedene Sorten und ist somit eines der sortenreichsten Obstgehölze der Welt. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass Obstbäume sehr oft veredelt sind und deshalb sehr spezielle Schnitt- und Vermehrungsmaßnahmen erfordern. Alles in Allem müssen Kernobstgehölze kontinuierlich von blühfaulen Trieben und Altholz befreit werden, um ertragreich zu bleiben. In Bezug auf manuelle Wasser- und Nährstoffzufuhr ist Kernobst jedoch sehr genügsam. Die beste Pflanzzeit ist wieder einmal der Herbst, wobei in Deutschland vor allem folgende Pflanzen beliebte Kernobstgehölze sind:

  • Apfel
  • Apfelbeere (Aronia)
  • Birne
  • Elsbeere
  • Hagebutte
  • Mispel
  • Quitte
  • Speierling
  • Vogelbeere (Eberesche)
  • Zierquitte
© mahey - Fotolia.com
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Steinobst

Deutlich mehr Obstbäume finden sich in der Sparte der Steinobstgewächse. Interessanter Weise handelt es sich hierbei fast ausschließlich um Arten ein und derselben Gattung. Egal ob Kirschen, Pflaumen, Aprikosen oder Pfirsiche, sie alle gehören der Gattung Prunus an. Natürlich gibt es auch andere Arten von Steinfrüchten wie etwa Mangos, Oliven und Kokosnüsse. Da diese bei uns aber kaum erfolgreich im Garten gepflanzt werden können, sind sie auch nur selten als Gartenobst aufgeführt. Anders sieht es bei Sammelsteinfrüchten aus, die eigentlich zum Beerenobst gehören, biologisch aber eine Sonderform des Steinobstes darstellen.

Eine weitere Gemeinsamkeit von Beerensträuchern und Steinobstgehölzen ist die empfohlene Pflanzzeit. Diese liegt, wie auch bei Kernobst, im Herbst, wenn die Obstpflanzen keine Energie mehr auf Blüten- und Blattaustrieb verschwenden müssen und somit ihre Kraft voll und ganz auf die Neubildung von Wurzeln konzentrieren können. Ein regelmäßiger Schnitt ist bei Steinobst ebenfalls angezeigt. Insbesondere veredeltes Obst wie Kirschen oder Pflaumen bedürfen hier besondere Zuwendung. Zur besseren Übersicht hier eine kleine Aufstellung von empfehlenswerten Steinfrüchten für den heimischen Obstgarten:

  • Aprikose
  • Feige
  • Hartriegel
  • Kirsche
  • Kirschpflaume
  • Maulbeere
  • Mirabelle
  • Pfirsich
  • Pflaume
  • Schlehe

Gartenobst S-Z

ST
Schwarzdorn
Sanddorn
UV
WX
Weintrauben (Weinreben)
YZ

Schalenobst

Als Schalenobst gelten Nüsse jedweder Art. Viele davon sind in den warmen Regionen Nordafrikas, Südamerikas, sowie dem Mittelmeerraum heimisch und gedeihen bei uns nur dann prächtig, wenn Sie als Gärtner spezielle Vorkehrungen treffen. Relativ unkompliziert sind Nussarten wie die Haselnuss oder Walnuss.

Schalenobst ist mitunter am schnittintensivsten. Bestes Beispiel hierfür ist die Walnuss, deren Gehölz manchmal erst radikal gestutzt werden muss, bevor es richtig trägt. Seien Sie aber unbesorgt, denn Nussbäume und -sträucher treiben erfahrungsgemäß sehr üppig aus, sodass nach ein bis zwei großzügigen Radikalschnitten eine reiche Ernte gewährleistet ist. Wie alle übrigen Obstpflanzen wird auch Schalenobst am besten im Herbst gepflanzt. Je nach Herkunft kann hier entweder eine Kultivierung im Freiland oder im Kübel am sinnvollsten sein. Schalenobst, das sich bei uns theoretisch pflanzen lässt, ist:

  • Erdnuss
  • Esskastanie
  • Haselnuss
  • Mandel
  • Pistazie
  • Walnuss

 

Wichtige Fakten zu Gartenobst:

  • Gartenobst wird meist in Form von Bäumen oder Sträuchern gepflanzt
  • heimische Obststauden gibt es außer der Erdbeere kaum
  • allerdings bieten viele Händler inzwischen robuste Südfruchtstauden an
  • in kleinen Gärten am besten Beerensträucher, Spalier- und Säulenobst pflanzen
  • die ideale Pflanzzeit für Obstgehölze ist der Herbst
  • ein regelmäßiger Schnitt ist für jede obsttragende Pflanze wichtig
  • individuellere Bedürfnisse haben die Pflanzen in Sachen Bewässerung
  • eine große Pflanze versorgt sich hierbei oftmals selbst
  • Düngung sollte nur mit biologischem Dünger erfolgen
  • dauerhaft schädlingsfrei bleiben Obstgehölze durch Kräuter- bzw. Milchsud
  • auch die Pflanzung von Kräutern neben dem Obst kann Schädlinge fernhalten
  • um eine obsttragende Pflanze pilzfrei zu halten, Pflegerichtlinien beachten
  • niemals geschenkte Ableger pflanzen, die nicht schädlings- oder pilzfrei sind
© LianeM - Fotolia.com
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Fazit

Eine Pflanze, die Obst hervorbringt, lässt sich in aller Regel zu den Bäumen, Strauchbäumen oder Sträuchern zählen, weshalb auch der Begriff Obstgehölze üblich ist. Dabei kann Gartenobst die unterschiedlichsten Erscheinungsformen annehmen. Ob Beerenfrüchte wie die Himbeere, Kern- und Steinobst wie Äpfel und Kirschen, oder Schalenobst in Form von Nüssen – eine reiche Auswahl haben Sie beim Anbau von Obst im Garten auf jeden Fall. Die beste Pflanzzeit für die leckeren Früchte ist grundsätzlich der Herbst, denn hier können Obstgehölze ihre gesamte Energie auf ein schnelles Anwachsen am Standort investieren. Damit das Obst dort auch nach dem Pflanzen gut gedeiht, sind gelegentlich umfangreiche Schnittmaßnahmen notwendig. Diese reduzieren sich in späteren Standjahren aber schnell, wenn die Pflanze erst einmal zur endgültigen Form gefunden hat.