Gartenkräuter

Gartenkräuter – was sollten Sie über Kräuter für den Garten wissen?

Im Garten schafft die Aussaat und Pflanzung von Kräutern nicht nur Möglichkeiten zur Aufzucht eines eigenen Gewürzsortiments. Mindestens genauso wertvoll ist der Anbau der Gartenkräuter für die Gesundheit ihrer Gartenbesitzer, und das auf äußerst vielfältige Art und Weise. Welche Kräuter letztendlich Einzug und Ihren Garten halten, hängt dabei häufig von der Lage und Konzeption des Gartens ab. Auf dieser Seite möchten wir von gartenanlegen.net Ihnen deshalb nicht nur einen Überblick über wichtige Gartenkräuter geben, sondern auch ihre Eignung für bestimmte Standorte, sowie ihre Pflege etwas genauer beleuchten.

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Kräuter im Garten - Pflanzenprofile

© TwilightArtPictures - Fotolia.com
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Der eigene Garten kann durch sehr viele verschiedene Kräuter bereichert werden. Hier finden Sie eine Auflistung der einzelnen Möglichkeiten mit ihren Besonderheiten. Es lassen sich sowohl Heilkräuter als auch Gewürze finden, die die kulinarische Vielfalt in der eigenen Küche erheblich steigern können. Suchen Sie aus dieser Auswahl Ihre Lieblingskräuter heraus und sorgen Sie für einen herrlichen Duft in Ihrer Grünoase, der für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt!


Senf pflanzen
Lungenkraut
Kapuzinerkresse
Heidekraut – Pflanzen, Pflege und Schnitt
Knoblauch – Anbauen, Standort und Ernte
Schnittlauch – Anbauen, Pflege und Ernte
Dill – Anbauen, Pflege und Ernte
Kümmel – Anbauen, Aussaat, Ernte und Arten
Salbei – Anbauen, Pflege und Ernte
Rosmarin – Anbauen, Ernte, Überwintern
Petersilie - Standort, Anbauen und Ernte
Basilikum – Anbau, Ernte und Überwintern
Bärlauch im Garten pflanzen – Tipps und Infos
Eberraute im Garten – Gartentipps zum Colakraut
Kerbel pflanzen – Tipps zur Verwendung von Kerbel im Garten
Zitronenmelisse im Garten pflanzen – Tipps und Infos

Tipps und Infos zum Kräutergarten

© Marmel - Fotolia.com
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Kräutergarten – Wie kann ich einen Kräutergarten anlegen?
Achtung! In den Garten verirren sich außer nützlichen Kräutern manchmal auch Unkräuter und Giftkräuter. Sie sind umgehend zu entfernen, um Schäden an Pflanze und Mensch frühzeitig abzuwenden. Im Bereich der Unkräuter gibt es jedoch einige Ausnahmen, die eigentlich zu Unrecht als Unkraut bezeichnet werden. Bestes Beispiel hierfür ist die Brennnessel, welche aufgrund ihres wuchernden Wuchses zwar nicht von jedem Gärtner geschätzt wird, dafür aber unglaublich wichtige Heilwirkung besitzt.


Welche Kräuter passen in meinen Garten?

Im Großen und Ganzen sind Gartenkräuter Stauden, Klein- oder Halbsträucher, deren Pflege- und Schnittaufwand sich in Grenzen hält. Dank ihrer niedrigen Wuchshöhe benötigen sie beim Anbau nicht allzu viel Platz, was Kräuter für eine Beetkultivierung geradezu prädestiniert. Ob als Nutz- und Schutzpflanze, Bodendecker oder Polsterstaude – profitieren kann ein Garten von der Kräuterkultivierung in mannigfaltiger Weise. In diesem Zusammenhang schätzen Gärtner insbesondere die Eignung vieler Gartenkräuter für Gartenkonzepte mit eingeschränkter Pflanzenauswahl.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Steingarten, dessen steinig-kiesige Beete nur einer begrenzten Pflanzenauswahl Unterschlupf gewähren können. Trockenheitsliebende und sonnenverwöhnte Kräuter wie Thymian oder Rosmarin sind hier besonders gut aufgehoben. Doch auch traditionelle Kräuter wie Bohnenkraut, Majoran, Petersilie und Schnittlauch schaffen im Steingarten wunderbare pflanzliche Kontraste an Stellen, die ohne Hilfe aus dem Kräuterreich recht kahl daher kämen.

Ebenfalls kaum weg zu denken sind Gartenkräuter aus dem Nutzgarten. Gemeinsam mit Gartenobst und Gartengemüse stellen sie hier die wichtigsten Bepflanzungen zur Selbstversorgung. Ähnlich sieht es im Bauerngarten und Naturgarten aus. Zwei Gartenkonzepte, die sich neben prächtigen Wildstauden und -gehölzen vor allem am Anbau nützlicher Kräuterpflanzen orientiert. Manche Pflanze dient dabei sogar als Element für die Blumenwiese, tragen die meisten Gartenkräuter doch sehr schmuckvolle Blüten. Kurzum ist nicht nur gegen jedes Wehwehchen oder Geschmacksdefizit im Essen, sondern auch für so gut wie jedes Gartenkonzept mindestens ein Kraut gewachsen.

Kräuterbeete – Ein echtes Schmuckstück für den Garten

Der Anbau von Gartenkräutern erfolgt entweder via Aussaat oder Direktpflanzung. Welche Methode geeignet ist, hängt häufig davon ab, welche Pflege- und Standortansprüche eine Pflanze stellt. Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut und Majoran lassen sich aufgrund ihrer pflegeleichten und genügsamen Art zum Beispiel sehr gut über Aussaat vorziehen. Für anspruchsvollere Kräuter wie Rosmarin, Lavendel oder Thymian empfiehlt sich dagegen eine Pflanzung vorgezogener Gewächse aus dem Gartenhandel.

Die Bedürfnisse Ihrer Gartenkräuter abzuwägen wird auch bei der Planung von Kräuterbeeten wichtig. Immerhin erleichtert es die Arbeit im Beet sehr, wenn Kräuter mit ähnlichen Standortanforderungen zusammen stehen. Bei einigen Gartenkräutern bietet sich gar der Anbau außerhalb des Beets an, etwa dann, wenn eine Pflanze effektiv gegen Schädlinge im Gemüse- oder Blumenbeet wirken, oder das Kraut als schmuckvolle Alternative zu Zierpflanzen verwendet werden soll.

Um aber beim Kräuterbeet zu bleiben, sei gesagt, dass es unzählige Methoden gibt, selbst Kräuter mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen gemeinsam im Beet unterzubringen. Empfehlenswert ist diesbezüglich vor allem die Kräuterspirale. Sie kann flach oder kegelförmig angelegt werden, wobei Spiralen mit Kegelform den Vorteil haben, dass sich sonnenverwöhnte Kräuter durch erhöhte Standorte wunderbar ins Licht empor heben lassen. Gedüngt wird im Kräuterbeet natürlich mit biologischem Naturdünger, damit die Kräuter nach der Ernte auch wirklich verzehrt werden können. Weitere Pflegehinweise und schmuckvolle Gestaltungskonzepte fürs Kräuterbeet entnehmen Sie bitte unserem Ratgeber zum Anlegen von Kräutergärten.

© ARochau - Fotolia.com
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Gartenkräuter – Arten und Besonderheiten im Überblick

Grob zu unterscheiden ist bei Gartenkräutern zwischen einjährigen und mehrjährigen Pflanzen. Die Einjährigen, welche vorzugsweise als Gewürz- und Heilpflanzen zum Einsatz kommen, sind diesbezüglich häufig nur deshalb als solche definiert, weil sie lediglich im ersten Standjahr eine reiche Ernte versprechen. Aus diesem Grund werden viele Kräuter nur einjährig kultiviert und verkauft. Ohne weitere Pflege sterben sie dann nach der Ernte ab, obgleich sie durchaus zweijährig wachsen könnten.

Dass einjährige Gartenkräuter wie Petersilie, Basilikum oder Bohnenkraut meist von krautigen Pflanzen gestellt werden, ist hierbei nicht schwer zu erahnen. Mehrjährige Gartenkräuter, zum Beispiel Salbei, Lavendel, Rosmarin oder Thymian, verholzen dagegen für gewöhnlich und sind somit entweder kleine Sträucher oder Halbsträucher.

Mehrjährige Gartenkräuter stammen überwiegend aus Südeuropa und werden darum gerne als Mediterrane Kräuter bezeichnet. Auch besitzen die meisten Mehrjährigen einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, weshalb sie auch beliebte Duftkräuter sind. In aller Regel zeichnen sich mehrjährige Kräuter durch einen Hang zu sonnigen Standorten aus und dürfen mit Blick auf die richtige Pflege auf keinen Fall übergossen werden. Zu üppige Wassergaben wirken sich nämlich nachteilig auf die Ausbildung der heilsamen und aromatischen Pflanzenöle aus. Ebenso kann Staunässe an Kräutersträuchern leicht zu Wurzelfäule führen und dem Kräuterkult im eigenen Garten so schnell ein jähes Ende setzen.

Pflegeleichter sind da schon die einjährigen Kräuterpflanzen. Ihnen entstammt ein Großteil unserer heimischen Heilkräuter, und auch Gewürzkräuter hat das einjährige Pflanzensortiment reichlich vorzuweisen. In ihren Pflege- und Standortansprüchen relativ genügsam, gedeihen einjährige Gartenkräuter an wesentlich unproblematischer als mehrjährige und haben normaler Weise selbst mit halbschattiger oder schattiger Lage kein Problem. Gewässert werden die Kräuter wie die Mehrzahl aller krautigen Pflanzen regelmäßig, wobei natürlich auch hier Wasserstau im Boden vermieden werden muss, um Fäulniskrankheiten vorzubeugen.

Duftkräuter

Die Bezeichnung Duftkräuter schließt sowohl einige Küchen- als auch Heilkräuter mit ein. Ihr unverkennbares Aroma macht die duftenden Kräuter zu hoch geschätzten Zusätzen für Räucherwerk, Duftöle oder Entspannungsbäder und kann gelegentlich sogar als Tee getrunken werden. Für das charakteristische Aroma verantwortlich sind ätherische Öle und Harze der Gartenkräuter, deren stoffliche Zusammensetzung von Pflanze zu Pflanze verschieden ist.

Viele Duftkräuter sind mehrjährige Pflanzen, die Licht und sparsame Wassergaben lieben. Auf trockenen Sand-, Kies- und Steinböden gedeihen sie deshalb am besten. Auch wirken Duftkräuter wie Lavendel oder Salbei oft abschreckend auf Schädlinge, sodass ihr für Menschen betörender Duft bisweilen eine wunderbare Schädlingsabwehr darstellt. Als Duftkräuter im Garten anbauen lassen sich beispielsweise:

  • Echtes Labkraut
  • Katzenminze
  • Lavendel
  • Mädesüß
  • Oregano
  • Pfefferminze
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian
  • Zitronenkraut
  • Zitronenmelisse

Gewürzkräuter

© Printemps - Fotolia.com
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Unter den Gewürzkräutern für die Küche existieren sowohl verholzende als auch krautige Pflanzen. Einige Gewächse vereinen in den Arten ihrer Gattung sogar beide Pflanzenformen. Der Übergang von Kraut zu Gehölz ist bei dieser Gruppe der Gartenkräuter demnach fließend, was sich sehr gut an Gewürzen wie Basilikum oder Majoran beobachten lässt. Die zwei Kräuter treiben zu Beginn krautig aus, verholzen mit zunehmendem Alter aber mehr und mehr. Ein regelmäßiger Schnitt ist bei zahlreichen Küchenkräutern deshalb wichtig, wenn die Kräuterernte auch nach mehreren Jahren noch üppig ausfallen soll.

Neben Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen wie dem richtigen Schnitt spielt bei Gewürzen aus dem Bereich der Gartenkräuter vor allem der Standort eine wichtige Rolle. Wie bereits erwähnt sind viele Küchenkräuter eigentlich wärmere Klimazonen gewohnt oder nur bedingt Kälte- und Witterungsresistent. Während sich heimische Gewürze wie Petersilie, Schnittlauch oder Bohnenkraut aber noch durchaus an schwierige Standorte gewöhnen können, sieht es bei mediterranen Strauchkräutern wie Majoran oder Rosmarin anders aus. Sie können nur an dauerhaft sonnigen, warmen und trockenen Standorten stehen. Eine Überwinterung im Garten ohne geeignete Schutzmaßnahmen wird damit häufig zum Problem. Natürlich dürfen Sie im Kräuterbeet trotzdem getrost mediterrane Küchenkräuter pflanzen, wenngleich die Anzahl robuster Gartenkräuter stets überwiegen sollte. Insgesamt können Sie in Sachen Gewürz- und Küchenkräuter für den Garten aus folgenden Pflanzen wählen:

  • Basilikum
  • Bärlauch
  • Beifuss
  • Bohnenkraut
  • Chili
  • Estragon
  • Dill
  • Fenchel
  • Hopfen
  • Kerbel
  • Kresse
  • Koriander
  • Kreuzkümmel
  • Kümmel
  • Liebstöckel
  • Majoran
  • Minze
  • Nelke
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rettich
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Schnittlauch
  • Schnittsellerie
  • Thymian
  • Wermut

Heilkräuter & Teekräuter

Gartenkräuter mit heilsamen Eigenschaften sind oft auch wertvolle Teekräuter. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Heilwirkung von Kräutern durch das Trinken von warmem Kräutersud am besten nutzen lässt. Des Weiteren ist eine Anwendung der Heilkräuter in Form von Salben, Cremes, Ölauszügen, Tinkturen oder Zusätzen für Heil- und Dampfbäder möglich. Zu diesem Zweck werden die Gartenkräuter nach der Ernte getrocknet und ggf. extrahiert.

Die Pflege- und Standortansprüche von Heil- und Teekräutern sind sehr unterschiedlich. Gleiches gilt für die Pflanzenteile, die als heilsames Kraut verwendet und deshalb bei der Ernte entnommen werden. Von Blüten, Stängeln und Blättern, bis hin zu Früchten, Wurzeln und Rinden lassen sich sehr verschiedene Teile von Heilpflanzen als Kräuter nutzen. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass manche Pflanzenteile von heilsamen Gartenkräutern mitunter auch giftig sein können. Eine unbedenkliche Auswahl finden Sie nachstehend:

  • Alant
  • Andorn
  • Angelikawurz
  • Arnika
  • Aronia
  • Augentrost
  • Bärlauch
  • Beifuß
  • Beinwell
  • Bibernelle
  • Birkenrinde
  • Brennnessel
  • Eichenrinde
  • Frauenmantel
  • Huflattich
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Lindenblüten
  • Löwenzahn
  • Melisse
  • Pfefferminze
  • Ringelblume
  • Salbei
  • Schachtelhalm
  • Schafgarbe
  • Schöllkraut
  • Spitzwegerich
  • Thymian
  • Weißdorn

Unkräuter

Unkräuter genießen oftmals einen Ruf, der schlechter ist, als es besagte Pflanzen verdient hätten. Beispielsweise fallen Pflanzennamen wie Beifuß, Brennnessel und Spitzwegerich mit Vorliebe dann, wenn es um Unkrautvernichtung zur Pflege von Rasen- und Beetflächen geht. Dabei haben die genannten Gewächse mehr als nur einen positiven Nutzen und lassen sich unter anderem als Heilkraut, Salat oder Gewürz verwenden. Unliebsame Rasenbesucher wie Löwenzahn oder Gänseblümchen haben gar auf der Blumenwiese einen festen Platz und sind als Gartenblumen in der Kategorie Unkräuter völlig fehl am Platze. Damit sie aber wissen, bei welchen vermeintlichen Unkräutern nach dem Anbau eine wuchernde Ausbreitung drohen könnte, hier eine kleine Übersicht:

  • Ackerminze
  • Ackerschachtelhalm
  • Amarant
  • Ampfer
  • Beifuß
  • Breitwegerich
  • Disteln
  • Ehrenpreis
  • Farne und Gräser
  • Fuchsschwanz
  • Gänseblümchen
  • Günsel
  • Gundermann
  • Hahnenfuß
  • Hirtentäschel
  • Klatschmohn
  • Klee
  • Kletten-Labkraut
  • Knöterich
  • Kreuzkraut
  • Löwenzahn
  • Nesseln
  • Quecke
  • Schafgarbe
  • Scharbockskraut
  • Spitzwegerich
  • Storchschnabel
  • Wicken

Giftkräuter

© Hubertus Blume - Fotolia.com
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Der Vollständigkeit halber sei abschließend auch den Giftkräutern ein Absatz gewidmet. Zu ihnen gehören all jene Pflanzen, die mindestens ein giftiges Pflanzenteil aufweisen, was Samen, Wurzeln, Stängel, Blätter, Rinden, Blüten und Früchte gleichermaßen mit einschließt. Wenn Sie entsprechende Kräuter und Gehölze also im Garten pflanzen möchten, sollten Sie die giftigen Gartenkräuter immer klar von Nutzkräutern abgrenzen. Eine Kultivierung außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren ist ebenfalls dringend angeraten. Zu den Kräutern mit giftigen Pflanzenteilen, die diesbezüglich relativ häufig im Garten anzutreffen sind, zählen:

  • Alraune
  • Bilsenkraut
  • Eisenhut
  • Fingerhut
  • Jakobskreuzkraut
  • Salbei
  • Petersilie
  • Wermut
  • Wein-Raute

Fazit

Die Gesamtheit aller Gartenkräuter umfasst sowohl mehrjährige Sträucher und Halbsträucher, als auch Stauden und einjährige krautige Pflanzen. Einjährigen Kräutern und Krautstauden wie Petersilie, Schnittlauch und Bohnenkraut wird dabei meist eine sehr pflegeleichte Art nachgesagt. Mehrjährige Strauchkräuter wie Majoran, Basilikum oder Rosmarin sind hingegen nicht selten mediterraner Herkunft und wünschen sich entsprechende Standortverhältnisse und Sonderbehandlung in der Pflege. Die Verwendung der Kräuter im Garten richtet sich dann natürlich danach, ob die Gartenstandorte den Pflanzenansprüchen genügen. Für die Ausbringung im Garten in Frage kommt entweder die Aussaat oder Auspflanzung der Kräuter. Eine Ernte ist im Großteil aller Fälle schon ab dem ersten Standjahr möglich.