Gartengemüse

Gartengemüse

„Fortschritt ist, wenn das Gemüse wieder wie zu
Großmutters Zeiten nach Gemüse schmeckt.“

– Walter Luding, Schweizer Schriftsteller –

 

Von einem eigenen Gemüsegarten, in dem Traditionsgemüse wie Kartoffeln, Tomaten, Zucchini oder Möhren üppig sprießen, träumt wohl jeder, der den Wert von Gemüse aus biologischem Anbau für sich entdeckt hat. Die Kultivierung von Gartengemüse bedeutet allerdings etwas mehr Aufwand als die Pflanzung von Obstgehölzen oder Zierpflanzen. Warum? Nun, zunächst einmal erfordert der Gemüseanbau für gewöhnlich die Anlage von Beeten, deren Boden je nach Gemüsesorte bisweilen eine sehr spezielle Beschaffenheit aufweist. Von der Lage der Beete bis hin zur Nährstoff- und Substratzusammensetzung des Bodens muss hier alles sorgfältig auf das jeweilige Gemüse abgestimmt sein. Auch sind viele Gemüsesorten nur einjährig kultivierbar, was die Nutzpflanzen ganz klar von den meisten Obstgehölzen unterscheidet. Es ist darum wichtig, einige grundlegende Besonderheiten zu beachten, bevor man seinen eigenen Gemüsegarten anlegt.

 

Alle Infos zum Thema Gartengemüse im Überblick:

1. Gartengemüse – worauf ist zu achten?

2. Blatt- und Stängelgemüse

3. Blüten- und Knospengemüse

4. Fruchtgemüse und Hülsenfrüchte

5. Wurzel- und Zwiebelgemüse

6. Gartengemüse von A – Z

7. Tipps zum Anlegen von Gemüsebeeten

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Gartengemüse – worauf ist zu achten?

 

Wie bereits erwähnt, wächst Gemüse im Garten häufig einjährig. Für seine verhältnismäßig kurze Standzeit, hat Gartengemüse aber relativ hohe Ansprüche, was vor allem der Fruchtbildung geschuldet ist. Darüber hinaus stammen viele, bei uns inzwischen traditionelle Gemüsesorten ursprünglich gar nicht aus Deutschland. Man denke nur an Kartoffeln, Tomaten und Zucchini. Besagtes Gartengemüse kam seinerzeit aus Süd- und Mittelamerika nach Europa, und ist daher sehr sonnen- und wärmeverwöhnt.

Natürlich gibt es auch heimisches Gartengemüse, das in Sachen Klima weniger anspruchsvoll ist, dafür aber beachtliche Nährstoffansprüche an den Boden stellt oder bei falscher Pflege leicht mit Schädlingsbefall und Krankheiten reagiert. Wer gemüsetechnisch zum Selbstversorger werden möchte, muss sich also bewusst sein, dass er umso öfter Individualbedürfnisse von Pflanzen zu berücksichtigen hat, je mehr verschiedene Gemüsesorten er im Garten anbaut.

Vor allem was Düngemittel anbelangt, kann sich bei vielseitig bepflanzten Gemüsebeeten sehr schnell ein ganzes Sammelsurium an Spezialdüngern anhäufen. Auf chemische Spritzmittel ist trotz großer Anfälligkeit von Gartengemüse für Pilzkrankheiten und Schädlinge allerdings zu verzichten. Denn für den Verzehr geeignet ist das Gemüse nach einer entsprechenden Behandlung nur noch bedingt. Dies gilt vor allem für unterirdisch wachsendes Wurzelgemüse. Denn Pflanzen, ob essbar oder nicht, entziehen dem Boden über ihre Wurzeln neben Nährstoffen und Wasser auch chemische Schadstoffe, die sich anschließend in den Pflanzenrhizomen einlagern. Beim Verzehr gehen die schädlichen Stoffe folglich unweigerlich in den Körper über und können dann zu Krankheiten und Vergiftungen führen. Biologische bzw. natürliche Dünge- undPflanzenschutzmittel haben in der Kultur von Gemüse im Garten deshalb oberste Priorität.

Feldbeet im traditionellen Gemüsegarten | © gartenanlegen.net

 

Welche Arten von Gartengemüse gibt es?

 

Gemüsesorten für den Garten lassen sich auf mehr als eine Art und Weise einteilen. Denkbar ist zum Beispiel eine Unterscheidung von Gartengemüse nach der Erntezeit, also Früh-, Sommer-, Herbst- und Wintergemüse, was bei der Planung und Pflanzung nach Fruchtfolge sehr hilfreich ist. Die Einteilung in Frisch- und Lagergemüse hingegen bezieht sich auf die Haltbarkeit des Gemüses und die Art seiner Zubereitung. Am gängigsten ist allerdings die Differenzierung von:

  • Blattgemüse
  • Blütengemüse
  • Fruchtgemüse
  • Hülsenfrüchte
  • Knollengemüse
  • Knospengemüse
  • Stängelgemüse
  • Wurzelgemüse
  • Zwiebelgemüse

 

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Blatt- und Stängelgemüse

 

Blattgemüse findet vor allem in Form von Salat nahezu täglich seinen Weg auf unseren Teller. Zumindest sollten es das im Sinne einer gesunden Ernährung. Wie der Name bereits verrät, werden hier im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsesorten weder Früchte noch Wurzeln einer Pflanze, sondern die Pflanzenblätter und -stiele als Gemüse verwendet. Ein charakteristisches Merkmal von Blattgemüse ist dabei, dass die Pflanzenteile aufgrund eines hohen Wasseranteils besonders weich und deshalb leicht verdaulich sind. Zudem lässt sich entsprechendes Gartengemüse meist durch besonders große und mitunter sehr formreiche Blätter leicht erkennen.

 

Man kann auch mit Gemüse dekorativ pflanzen | © gartenanlegen.net

 

Unter den Begriff ‚Blattgemüse‘ fallen im Übrigen auch einige Kräuter und Gartenblumen, die ebenfalls durch große, weiche und essbare Blattlappen auffallen. Beispiele hierfür sind Petersilie, Löwenzahn und Wegwarte, deren schmackhafte Blätter wunderbare Salatgrundlagen liefern. Eine weitere, allerdings eher unerfreuliche Eigenschaft von Blattgemüse ist, dass diese Gemüseart leider sehr anfällig für Schneckenfraß ist, denn die Weichtiere schätzen die zarten Blätter als Nahrungsquelle außerordentlich. Bei der Kultivierung von Blattgemüse muss demnach immer ein geeigneter Schneckenschutz (z.B. Schneckenzaun) mit eingeplant werden. Für einen Anbau im Garten in Frage kommt Blattgemüse in Form von:

Petersilie | © gartenanlegen.net
  • Bärlauch
  • Brennnesseln
  • Chicorée
  • Endivie
  • Feldsalat
  • Kopfsalat
  • Lauch
  • Löwenzahn
  • Mangold
  • Petersilie
  • Rauke
  • Rhabarber
  • Rucola
  • Schnittlauch
  • Spargel
  • Spinat
  • Stangensellerie

 

Sonderfall: Kohlgemüse

Kohlgemüse bezeichnet an und für sich sämtliches Gartengemüse, das der Gattung Kohl entstammt. Ähnlich dem Blattgemüse sind es hier die jungen Blattköpfe, die als Gartengemüse verwendet werden, wobei die Blätter hier nicht weich genug für den Rohverzehr sind und deshalb gekocht werden müssen. Ein besonderer Vorteil von Kohlgemüse ist allerdings, dass es besonders lange gelagert werden kann. Einer der Hauptgründe, weshalb Kohl im kühlen Nord- und Osteuropa fester Bestandteil bekannter Nationalgerichte ist.

In seiner europäischen Heimat wird Kohlgemüse gerne durch künstliche Säuregärung zu Sauerkraut, Weißkraut oder Blaukraut verarbeitet, das sich sogar noch länger lagern lässt als es bereits bei rohem Kohl der Fall ist. Besonders pflegeintensiv sind Kohlsorten dabei nicht. Damit das Gartengemüse gut gedeiht, muss es lediglich an sehr humosen und nährstoffreichen Standorten stehen. Die beliebtesten Kohlarten sind:

Rotkohl, ein Blattgemüse mit Zierwert | © gartenanlegen.net
  • Blumenkohl
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Rotkohl
  • Rübkohl (Kohlrabi)
  • Spargelkohl
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Wirsing

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Blüten- und Knospengemüse

 

Anders als die meisten Kohlsorten, die sich zum Blatt- bzw. Stängelgemüse zählen lassen, gehören Blumenkohl und Brokkoli zum sogenannten Blütengemüse. Aus einem einfachen Grund, denn Brokkoli, wie auch Blumenkohl sind eigentlich nichts anderes als der Blütenstand bestimmter Kohlpflanzen. Gemeinsam mit dem Knospengemüse bevorzugt Blütengemüse dabei üblicher Weise schwere und nährstoffreiche Standortböden, damit sich seine nahrhaften Blütenstände gut entwickeln können. Ebenso sind Bewässerung und Platzverhältnisse am Standort großzügig zu bemessen, denn die meisten Gewächse, die Blüten- und Knospengemüse hervorbringen, bilden nach der Blüte zusätzlich auch Kohl- oder Fruchtgemüse aus. Die bekanntesten Vertreter dieser beiden Gemüsevarianten sind:

  • Artischocke
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Cardy
  • Kapern
  • Kürbisblüte
  • Romanesco
  • Blüte der Zucchini

 

Die Riesenknospen der Artischocke | © gartenanlegen.net

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Fruchtgemüse und Hülsenfrüchte

 

Am artenreichsten ist im Bereich Gartengemüse die Gruppe der Fruchtgemüsesorten. Von Tomaten und Paprika über Zucchini und Kürbisse bis hin zu Gurken und Erbsen tummelt sich hier so gut wie alles, was zum Standardrepertoire eines Gemüsegartens gehört. Erbsen oder Bohnen werden dabei als Hülsenfrüchte von anderem Gartengemüse mit essbaren Früchten unterschieden.

Fruchtgemüse ist oftmals sehr empfindlich, wenn es um falsche Standorte und Pflegefehler geht. Meist sind sie dem Licht und der Wärme besonders zugetan, da viele dieser Gemüsesorten ursprünglich aus warmen, lichtreichen Regionen stammen. Bestes Beispiel sind Nachtschatten- und Kürbisgewächse. Ihnen entstammen die meisten Arten von Fruchtgemüse, die bei uns als Gartengemüse kultiviert werden. Hier ein Überblick:

Das größte Fruchtgemüse der Welt: Der Kürbis | © gartenanlegen.net
  • Aubergine
  • Bohnen
  • Chili
  • Erbsen
  • Gurke
  • Kürbis
  • Legumi
  • Linsen
  • Paprika
  • Tomate
  • Zucchini

 

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Wurzel- und Zwiebelgemüse

 

Buchstäblich tief in der mittel-, nord- und osteuropäischen Küche verwurzelt ist neben einer Fülle an Kohlsorten auch Knollen-, Wurzel- und Zwiebelgemüse. Gemeinsam mit Kohlgemüse zählt dieses Gartengemüse zu den pflegeleichtesten, robustesten und lagerfähigsten Gemüsesorten überhaupt, weshalb es gerade im Winter eine wertvolle Nährstoffquelle stellt. Darüber hinaus dient Wurzelgemüse gern als Suppengrün, besitzt es doch bisweilen eine außergewöhnliche Würze.

Achtung: Was bei Platzmangel im Garten jedoch zum Problem werden könnte, ist die Unverträglichkeit dieser Art von Gartengemüse gegenüber Wurzelkonkurrenz.

 

Radieschen | © gartenanlegen.net

 

Wurzeln, Knollen und Rüben – wo liegt der Unterschied?

 

Wie der Name schon sagt, besteht Wurzelgemüse aus unterirdisch wachsenden Pflanzenwurzeln. Diese werden im Bereich der Gemüsepflanzen auch gerne als Rüben oder Knollen bezeichnet, wobei als Knollen eher knubbeliges Wurzelgemüse wie Kartoffeln und als Rüben konisch-spitze Gemüsewurzeln wie Möhren oder Pastinaken bezeichnet werden. Radieschen stellen diesbezüglich eigentlich eine Mischform aus beiden Wuchsformen dar, werden aufgrund ihrer spitzen enden aber meist noch als Rübchen bezeichnet. Insgesamt sind für den Anbau im eigenen Garten vor allem folgende Arten von Wurzelgemüse besonders empfehlenswert:

  • Fenchel
  • Kartoffeln
  • Knollensellerie
  • Möhren
  • Pastinaken
  • Petersilienwurzel
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rote Beete
  • Schwarzwurzel
  • Steckrüben
  • Wurzelpetersilie

 

Merke: Die essbaren Rhizome von Gemüsepflanzen benötigen in etwa zwischen 3 und 7 Monaten bis zur Erntereife und laugen den Boden sehr schnell aus, wenn keine regelmäßigen Nährstoffgaben erfolgen. Diese sind auch dringend notwendig, denn besonders große Wurzelknollen (z.B. Kartoffeln oder Möhren) können sich ohne stetige Düngung nicht voll entwickeln. Bio-Dünger ist hier natürlich immer angezeigt, damit das wurzelige Gartengemüse auch wirklich essbar bleibt. Der Boden für Gartengemüse mit essbaren Wurzeln ist im Idealfall sandig-lehmig und garantiert einen guten Wasserablauf.

 

Die Fenchelknolle wächst oberirdisch, gehört aber dennoch zum Wurzelgemüse | © gartenanlegen.net

 

 

Zwiebelgemüse ist nicht gleich Gemüsezwiebel

 

Das wohl bekannteste Zwiebelgemüse ist gewiss die handelsübliche Küchenzwiebel. Hier droht jedoch Verwechslungsgefahr, denn obgleich die  Zwiebel an sich bereits sehr sorten-, farb- und formreich ist, so stellt sie doch nur eine von vielen Varianten des Zwiebelgemüses. Dieses entstammt für gewöhnlich der Gattung Allium, besser bekannt als Lauch. Oft wird die Gruppe des Zwiebelgemüses darum auch gerne um das Lauchgemüse erweitert. Insgesamt umfasst diese Gemüsevariante maßgeblich folgende Arten:

  • Ackerlauch / Ackerknoblauch (Allium ampeloprasum)
  • Bärlauch (Allium ursinum)
  • Frühlingszwiebeln (Allium fistulosum)
  • Knoblauch (Allium sativum)
  • Küchenzwiebeln (Allium cepa)
  • Lauch / Porree (Allium porrum)
  • Riesenlauch (Allium giganteum)
  • Schlangenlauch (Allium scorodoprasum)
  • Schnittlauch / Schnittlauchzwiebeln (Allium schoenoprasum)

 

Eigentlich sind Gemüsezwiebeln ebenfalls Pflanzenwurzeln. Allerdings zeichnet sich das Zwiebelgemüse dadurch aus, dass es wesentlich saftreicher ist als andere essbare Wurzeln. Bedingt durch ihren hohen Gehalt an schwefeligen Inhaltsstoffen wie Allicin sind Gemüsezwiebeln zudem auch aromatisch scharf, was sie zu einem wunderbaren Würzmittel für Suppen, Soßen und Salate macht. Bedauerlicher Weise sorgen Schärfe und Schwefelgehalt von Zwiebelgemüse aber auch oft für Tränen bei der Zubereitung sowie für Blähungen nach dem Verzehr. In Kauf nehmen sollte man diese kurzweiligen Unannehmlichkeiten aber dennoch. Denn die essbaren Pflanzenzwiebeln besiutzen trotz allem auch äußerst gesunde bis hin zu medizinisch wertvolle Inhaltsstoffe, die in besonderem Maße das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel anregen können.

 

Wichtig: Der Standort für Gartengemüse in Zwiebelform sollte unbedingt sonnig und durchlässig sein. Eine Ernte ist meist ab Ende August möglich, im Falle von Knoblauch schon gegen Februar. Gelagert wird Zwiebelgemüse danach trocken und dunkel.

 

Lauch und Zwiebeln gehören zur selben Pflanzenfamilie | © gartenanlegen.net

 

 

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Tipps zum Anlegen von Gemüsebeeten:
 © gartenanlegen.net

Gepflanzt wird Gartengemüse traditioneller Weise in Gruppen zu je zwei oder drei Reihen. Selbstverständlich sind auch Einzelstellungen möglich, die sich aber nur lohnen, wenn das Gemüse pro Pflanze sehr ertragreich ist. Was Beetnachbarschaften anbelangt, so muss gesagt werden, dass nicht jedes Gartengemüse gleich gut miteinander harmonieren. Beispielsweise vertragen Kartoffelknollen kaum Wurzelkonkurrenz, während Tomaten mit Beetnachbarn wie Zucchini, Möhren und Kohlsorten (z.B. Blumenkohl) wunderbar harmonieren. Sogar einige Gartenkräuter machen sich zwischen Gemüsepflanzen gut, da manche von ihnen dank ihres Geruchs effektiv gegen Schädlinge am Gartengemüse vorbeugen.

Wie Sie Ihr Gemüsebeet letztendlich bestücken, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Auch die Beetform lässt sich größtenteils nach persönlichen Wünschen gestalten, sofern der Platz im Garten ausreichend ist. Besonders beliebte Beetformen sind diesbezüglich das Hochbeet, sowie Ackerbeete nach Vorbild des Bauern-, Natur- oder Landhausgartens. Ein besonderer Tipp ist daneben der Naschgarten, in dem Gartengemüse für den direkten Verzehr vor Ort angebaut wird. Hierbei muss es sich natürlich um Gemüsesorten handeln, die sich roh essen lassen.

 

 

Merkliste:

  • Kohl-, Blüten-, Knospen- und Wurzelgemüse benötigt viele Nährstoffe
  • Zwiebelgemüse und Gemüseknollen vertragen kaum Wurzelkonkurrenz
  • Ein durchlässiger Standortboden ist für jede Art von Gartengemüse wichtig
  • insbesondere Fruchtgemüse liebt zudem Sonne und Wärme
  • Kohl- und Wurzelgemüsesind am längsten haltbar
  • beide Gemüsearten sind darüber hinaus sehr robust und pflegeleicht
  • Blattgemüse sollte dagegen eher frisch verarbeitet werden
  • die Erntezeit von Gartengemüse variiert je nach Sorte
  • ein Anbau nach Fruchtfolge kann somit ganzjährige Ernten garantieren
  • Gemüsebeete lassen sich in unterschiedlichster Art und Weise anlegen
  • Bauern-, Natur-, Landhaus- oder Naschgarten liefern gute Beetvorlagen
  • auch das Hochbeet ist als Beetvorlage für Gartengemüse empfehlenswert
  • der Anbau von Gartengemüse erfolgt dann meist in Zweierreihen
  • Beetnachbarschaften sind oft von den jeweiligen Gemüsearten abhängig
  • Kürbisse, Zucchini, Kohl und Kartoffeln benötigen am meisten Freiraum
  • anderes Gartengemüse (auch Wurzelgemüse) verträgt Beetnachbarn besser

 

Die Ernte der meisten Gemüsesorten erfolgt zwischen Spätsommer und Herbst | © gartenanlegen.net

Schlusswort

 

Viele Arten von Gartengemüse lassen sich mehr als einer Gemüsegruppe zuschreiben. So stellen Kohl und Zucchini zum Beispiel sowohl Knospengemüse in Form von Zucchiniblüten, Blumenkohl oder Brokkoli, als auch Frucht- und Kohlgemüse in Form von Zucchinikürbis, Weißkohl, Rotkohl oder Rosenkohl. Blattgemüse ist dagegen häufig auch unter Zwiebelgemüse oder gar Gartenblumen wie Löwenzahn oder Wegwarte zu finden. Und Wurzelgemüse wie Möhren oder Sellerie tummeln liefern gerne nicht nur schmackhafte Rüben und Knollen, sondern lassen sich auch als Suppengrün oder Würzmittel verwenden. Die Auswahl an Gartengemüse ist dabei unwahrscheinlich groß und weist sehr individuelle Standortbedürfnisse auf. Mit gut durchlässigen, nährstoffreichen, sowie warmen und hellen Beetstandorten im Garten fahren Sie aber eigentlich immer gut. Für eine gesunde Entwicklung und den unbedenklichen Verzehr von Möhren, Zucchini, Tomaten und Co. wichtig ist ferner biologischer Naturdünger. Chemische Dünge- und Spritzmittel sind beim Anbau von Gartengemüse jedoch absolut tabu.