Gartenblumen

Gartenblumen – was sollte ich über Blumen für den Garten wissen?

Blumen für den Garten gibt es in mannigfaltiger Form, Farbe und Größe. Charakteristisch für Gartenblumen ist dabei vor allem das außergewöhnliche Erscheinungsbild ihrer Blüten, deretwegen sie einen besonderen Zierwert besitzen. Im Garten einsetzen können Sie die schmuckvollen Pflanzen auf unterschiedliche Art und Weise. So lässt sich mit Gartenblumen beispielsweise eine malerische Blumenwiese anlegen, ein farbenfrohes Balkonambiente schaffen oder eine prachtvolle Blumenrabatte gestalten. Auch sind viele Blumen für den Garten als Schnittblumen geeignet, etwa um gebundene Blumensträuße oder ausgefallene Gestecke zu kreieren. Was es in diesem Zusammenhang bei der Kultivierung der blüten- und farbträchtigen Pflanzen zu beachten gilt, verraten wir ihnen auf dieser Seite.

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Gartenblumen A-F

A
© fotoknips - Fotolia.com
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B
Alkanna
Akelei
Astern
Anemone
Anemone (Pflanz- und Pflegetipps)
Buschrose
Ballonblume
Begonie
CD
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EF
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ElfenblumeFingerhut
Fackellilie
Fuchsien
Fuchsie (Pflanz- und Pflegetipps)
Funkie

Eine bunte Vielfalt an Farben und Formen

Nützlingen wie Bienen und Hummeln dienen die nektarreichen Blüten der einen oder anderen Gartenblume als wichtige Nahrungsquelle. Zudem übernehmen die Insekten bei der Bestäubung der Gartenblumen eine wichtige Rolle, indem sie Pflanzenpollen von einer Blüte zur anderen Tragen. Angelockt werden die Nützlinge vorrangig durch den süßen Geruch des Nektars, sowie deren bunte Blütenfärbung. Letztere ist häufig auch der Grund, weshalb Menschen den Blumen so zugetan sind, denn Farbwünsche bleiben bei diesen Pflanzen kaum offen.

Ob in den klassischen Grundfarben Blau, Gelb und Rot, oder in Mischtönen wie Violett, Rosa und Orange – im Reich der Blumen schließt sich der Farbkreis, wobei manche Blüte sogar mit mehrfarbigen bzw. mehrfarbig panaschierten Farbmustern aufwartet. Was die Blütenform von Gartenblumen anbelangt, ist die Vielfalt nicht weniger eindrucksvoll. Von gefüllten bis ungefüllten, von flachen bis aufrechten Blüten müssen Sie hier auf nichts verzichten. Grob unterscheiden lassen sich die Blüten von Gartenblumen wie folgt:

  • Becherblumen – Blüte in Glocken- oder Trichterform
    (z.B. Glockenblumen, Maiglöckchen oder Krokusse)
  • Lippenblumen – Lippenblüte oder maskenartiger Blüte
    (z.B. Betonien, Gauklerblumen oder Löwenmäulchen)
  • Rachenblumen – Blüte mit auffälligem Blütenschlund in Hütchenform
    (z.B. Fingerhut, Eisenhut oder Springkraut)
  • Röhrenblumen – Blumen mit oftmals gespornter Röhrenblüte
    (z.B. Akelei, Nachtkerzen oder Geißblatt)
  • Scheibenblumen – scheibenförmige Blüte
    (z.B. Gänseblümchen, Ringelblumen oder Storchschnabel)
  • Stieltellerblumen – Blüte mit schmalem Blütenhals und flacher Blütenscheibe
    (z.B. Schlüsselblumen, Nelken oder Tausendgüldenkraut)
Achtung: Die Blüten zahlreicher Gartenblumen sind bisweilen sehr empfindlich gegenüber extremen Wetterlagen. Beispielsweise lassen heftige Winde die Blumen unterhalb der Blüte leicht knicken und anhaltende Regengüsse oder starke Sonneneinstrahlung greifen die zarten Blütenblätter schnell an. Gartenstandorte für die Aussaat einer solchen Blume sollten deshalb zumindest halbwegs geschützt liegen.

Wie lange hält sich eine Gartenblume im Garten?

Die Annahme, es handle sich bei Blumen ausschließlich um einjährige krautige Pflanzen, ist weit verbreitet. Und fürwahr bevölkern diese kurzlebigen Blumenexemplare heimische Gärten zuhauf, ist das Angebot an einjährigen Blumensamen im Gartenhandel doch verhältnismäßig groß. Tatsächlich gibt es aber auch viele mehrjährige Blumenstauden, die eine nicht minder schöne Blüte als Einjährige besitzen, anders als diese aber nicht jedes Jahr aufs Neue im Garten ausgebracht werden müssen.

Für die Gartenplanung bedeutet dies natürlich ein wohl überlegtes Vorgehen, wenn einjährige Gartenblumen neben mehrjährigen Stauden bestehen sollen. Geht es zum Beispiel um das Anlegen einer Blumenwiese, so müssen Sie bedenken, dass mehrjährige Blumenstauden dazu neigen, einjährige Blumen zu verdrängen. In Sachen Robustheit und Wurzelkonkurrenz besitzen Stauden nämlich ein sehr starkes Durchsetzungsvermögen, wodurch sie in Wiese und Beet schnell dominieren. Wer sich die Blüten einer ganz speziellen einjährigen Blume als Dauergast auf der Blumenwiese wünscht, der sollte die Pflanze demnach für einige Jahre kontinuierlich neu in die Wiese einsäen. Zu stark wuchernde Stauden sind hingegen nach und nach zu reduzieren.

Auch was Blütezeit und Dauer der Blüte betrifft, weisen einjährige und mehrjährige Gartenblumen enorme Unterschiede auf. Während sich die Blüte einer kurzlebigen Gartenblume meist nur über die Sommermonate erstreckt, blühen ausdauernde Blumenstauden oftmals zu sehr variablen Zeiten und insgesamt wesentlich länger. Wenn Sie sich das ganze Jahr über an einer wandlungsfähigen Blütenpracht im Garten erfreuen möchten, sollten Sie die Anzahl langlebiger Dauerblüher und einjähriger Sommerblumen daher sehr sorgfältig abwägen. Als Schnittblumen für gebundene Sträuße und Gestecke eignen sich lang- und kurzlebige Gartenblumen aber gleichermaßen gut.

Gartenblumen G-L

GH
Gladiolen (Gladiolus)
Goldstern (Gelbstern)
Gänseblümchen (Bellis)
Gedenkemein
Husarenknöpfchen (Husarenknopf)
Hyazinthe
IJ
KL
Krokus
Kornblume
Lilie
Lampionblume
Löwenmäulchen

Einjährige Gartenblumen

In aller Regel sind einjährige Blumen Sommerblüher und lassen sich im Spätfrühling entweder direkt im Garten auspflanzen oder (bei sehr kälteempfindlichen Blumen) Anfang Frühling durch Aussaat im Haus vorziehen. In Anbetracht der Kurzlebigkeit einjähriger Sommerblumen rechnet sich der Aufwand einer Vorzucht jedoch nicht immer, es sei denn, Sie überwintern die gewünschte kälteempfindliche Blume ab Herbst im Haus. Dann könnten Ihre Aufzuchtbemühungen eventuell auch im Jahr nach der Aussaat noch mit einer schönen Blüte belohnt werden. Sehr beliebt sind einjährige Sommerblumen diesbezüglich als Balkon- und Topfpflanzen, lassen sie sich hier doch unkompliziert vor dem Winter ins Warme holen.

Einjährige Gartenblumen überdauern in unseren Breitengraden oft deshalb nur ein Jahr im Freiland, weil sie ursprünglich aus warmen und sonnenreichen Klimazonen stammen. Natürlich gibt es auch heimische Sommerblumen, wie etwa die Kornblume, Ringelblume oder Sonnenblume. Bei ihnen besteht eine gute Chance, dass im Folgejahr ohne Zutun des Gärtners neue Artexemplare im Garten sprießen, denn die heimischen Blümlein säen sich nach ihrer Blüte im Sommer großzügig von selbst aus und hinterlassen so viele winterharte Samen am Standort, ehe sie absterben. Einige Empfehlungen zu einjährigen Blumen für den Garten sind:

  • Ackerwinde
  • Aster
  • Atlasblume
  • Begonien
  • Blaues Gänseblümchen
  • Chrysantheme
  • Eisenkraut
  • Färberdistel
  • Gänseblümchen
  • Geranie
  • Kamille
  • Kornblume
  • Kornrade
  • Kosmee
  • Lein
  • Löwenmäulchen
  • Mohn
  • Mutterkraut
  • Paeonie
  • Papierblume
  • Petunie
  • Ringelblume
  • Schleierkraut
  • Schleifenblume
  • Schmuckkörbchen
  • Schöngesicht
  • Sonnenblume
  • Storchschnabel
  • Strohblume
  • Studentenblume
  • Tausendgüldenkraut
  • Winde
  • Wucherblume
  • Zinnie

mehrjährige Blumenstauden

Zu den mehrjährigen Blumen zählen hierzulande alle einheimischen Blumenstauden, die dem Winter tapfer trotzen. Ebenso werden einige Prachtstauden wie Rittersporn und Lupine wegen ihrer dekorativen Blüten gerne als mehrjährige Gartenblumen bezeichnet. Selbst ein paar mehrjährige Gartenkräuter fallen in diesem Zusammenhang unter die Definition Blume. Dies gilt vor allem für Stauden wie Lavendel und Salbei, deren unverkennbare Lippenblüten nicht nur heilsame Wirkung, sondern auch einen hohen Zierwert haben.

Sollten Sie folglich auf Beständigkeit und Langlebigkeit in ihren Blumenbeeten setzen, sind Sie mit mehrjährigen Blumenstauden gut beraten. Ein besonderer Pluspunkt ist dabei, dass sich unter diesen ausdauernden Stauden nicht nur Sommerblumen, sondern auch Frühlings-, Herbst- und sogar Winterblumen finden. Ein ganzjähriges Blütenmeer mit saisonal wechselnder Blüten- und Farbpracht anzulegen ist im Falle mehrjähriger Blumen also kein Problem. Im Herbst werden die Stauden dann bodennah zurückgeschnitten und ggf. mit einem leichten Winterschutz (z.B. Reisig oder Stroh) versehen. Nachstehend ein kleiner Überblick zu Blumen, die hierzulande als mehrjährige Stauden angeboten werden:

  • Achillea
  • Akelei
  • Betonie
  • Fingerhut
  • Gauklerblume
  • Geißblatt
  • Glockenblumen
  • Lavendel
  • Lupinen
  • Malve
  • Margeriten
  • Mädchenauge
  • Nachtkerze
  • Nelke
  • Primeln
  • Rittersporn
  • Rose
  • Salbei
  • Schlüsselblume
  • Sonnenbraut
  • Sonnenhut
  • Springkraut
  • Stockrose
  • Wicke

Gartenblumen M-R

M
© gartenanlegen.net
N
MohnNelke
Narzisse
OP
Ochsenzunge (Anchusa)Pippau
Primel
Phlox (Flammenblume)
Perlkörbchen
Petunie
QR
© gartenanlegen.net
Ringelblume

Knollen- und Zwiebelblumen

Zwiebelblumen wie Hyazinthen und Tulpen kennt wohl jeder. Die ein- oder mehrjährigen Blumen gelten als typische Winter- und Frühjahrsblüher und zaubern bereits ab Februar die ersten Blüten in die sonst noch sehr blütenlosen Gartenwiesen und -beete. Ein besonderes Merkmal der Blumenzwiebeln ist es hierbei, dass sie schon im Herbst alle nötigen Pflanzenanlagen für die Blüte im nächsten Jahr ausbilden. Auch sind die meisten Zwiebelblumen sehr winterhart, sodass sie die kalten Tage meist im Freiland zubringen können. Um Frostschäden, Fäule durch Schmelzwasser und anderen bösen Überraschungen in der kalten Jahreszeit vorzubeugen, lagern die meisten Gartenbesitzer ihre Blumenzwiebeln aber dennoch gerne im kühlen, dunklen Keller oder Kühlschrank.

Ein Vertreter der Gartenblumen, der fälschlicher Weise immer wieder für eine Zwiebelblume gehalten wird, ist der Krokus. In Wahrheit gehört die Gartenblume nämlich gemeinsam mit anderen Blumengrößen wie der Anemone oder den Dahlien zu den Knollenpflanzen, deren unterirdische Wurzelverdickungen einer Blumenzwiebel zwar sehr ähneln, im Unterschied zu ihnen aber keine Anlagen für die Blüte im Folgejahr vorbilden. Vielmehr dienen die Blumenknollen von Krokus, Anemone und Co. als Nährstoffspeicher, der im Frühjahr die Ausbildung von Trieben und Blüten unterstützt. Gelagert werden die Blumenknollen aber wie schon die Blumenzwiebeln dunkel, kühl und trocken bei Temperaturen zwischen 5 bis 7 Grad. In deutschen Gärten gerne gepflanzte Knollen- und Zwiebelblumen sind:

  • Alpenveilchen (Knollenblume)
  • Anemone (Knollenblume)
  • Blaustern (Zwiebelblume)
  • Blumenrohr (Knollenblume)
  • Dahlie (Knollenblume)
  • Herbstzeitlose (Knollenblume)
  • Hyazinthe (Zwiebelblume)
  • Kaiserkrone (Zwiebelblume)
  • Krokus (Knollenblume)
  • Maiglöckchen (Zwiebelblume)
  • Märzbecher (Zwiebelblume)
  • Narzisse (Zwiebelblume)
  • Puschkinie (Zwiebelblume)
  • Schachbrettblume (Zwiebelblume)
  • Scharbockskraut (Knollenblume)
  • Schneeglöckchen (Zwiebelblume)
  • Schwertlilie (Zwiebelblume)
  • Tulpe (Zwiebelblume)
  • Zahnlilie (Zwiebelblume)
  • Winterling (Knollenblume)

Wildblumen

Sie möchten einen blüten- und artenreichen Naturgarten anlegen? Oder spielen sie vielleicht mit dem Gedanken der Aussaat einer Wildblumenwiese? In beiden Fällen kommen sie um heimische Feld-, Wald- und Wiesenblumen nicht herum. Unter ihnen gibt es sowohl einjährige, als auch mehrjährige Pflanzen, die sich aber in einem Punkt sehr stark ähneln: ihrer Witterungsresistenz.

Dank ihrer natürlichen Anpassungsfähigkeit an das hiesige Klima halten sich Wildblumen im Garten nach ihrer Aussaat mitunter am längsten. Sie blühen teilweise von Frühling bis Herbst, was sie in der Gestaltung von Blumenwiesen und Rabatten zu einer Art Grundpfeilern macht. Darüber hinaus versprechen sie eine gute Vermehrungsrate, denn ihre Wurzeln und Samen überstehen den Winter normalerweise ohne Weiteres. Viele Wildblumen benötigen den winterlichen Kältereiz sogar, um im Folgejahr erneut zu keimen. Sehr bekannte Wildblumen mit eindrucksvoller Blüte sind hierzulande beispielsweise:

  • Arnika
  • Flockenblume
  • Gänseblumchen
  • Hahnenfuß
  • Huflattich
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Klee
  • Kornblume
  • Leberblümchen
  • Löwenzahn
  • Mädesüß
  • Malve
  • Mohn
  • Natternkopf
  • Nelke
  • Salbei
  • Schafgarbe
  • Schaumkraut
  • Schlüsselblume
  • Spitzwegerich
  • Stiefmütterchen
  • Storchschnabel
  • Veilchen
  • Vergissmeinnicht

Gartenblumen S-Z

S
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T
© drubig-photo - Fotolia.com
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Schwertlilie
Silberkerze
Schleierkraut
Schmuckkörbchen
Sonnenhut
Sonnenblumen
Sonnenblume (Pflanz- und Pflegetipps)
Stiefmütterchen

Traubenhyazinthe

Tulpe
Tulpe (Pflanz- und Pflegetipps)
Tagetes (Studentenblume)
UV
Vergissmeinnicht
WX
YZ

Tipps zum Pflanzen von Gartenblumen

Im Beet kommen Blumen in kleinen Grüppchen zu je 5 bis 10 Stück stets am besten zur Geltung. Auf diese Weise wirkt ihre Blüte gehaltvoller und kleinere Ausfälle werden leicht kaschiert. Wer dabei Blumenrabatten im eigenen Garten plant, der ist mit traditionellen Zwiebel- und Knollenblumen zunächst gut beraten. Sie sind eher kleinwüchsig und somit gute Bodendecker. Im kurz gehaltenen Rasen erlauben Blumen wie die Anemone oder der Krokus gar seltene Blüten- und Farbtupfer. Allerdings haben Rabattenblumen dieser Art ab spätestens Ende Mai ausgeblüht, was gerade Beete schon im Frühsommer wieder recht schmucklos wirken lässt. Wer in seinem Blumenbeet also ganzjährig ein Meer an verschiedenen Blüten und Farben sprießen sehen will, der sollte beim Anlegen großen Wert auf die Blütenfolge einzelner Blumenarten legen.

Gleiches gilt für Blumenwiesen, wo es nicht nur auf die Blütenfolge, sondern auch auf die Verträglichkeit jeder einzelnen Gartenblume in Bezug auf Wurzelkonkurrenz ankommt. Wie erwähnt, sind gerade ausdauernde Blumen nämlich sehr wurzelstark und bereiten den zarten Einjährigen schnell Platzprobleme. Anfängliche Experimentierphasen sind deshalb häufig nötig, um auf der Blumenwiese eine harmonische Balance zwischen einjährigen Blumen und mehrjährigen Blumenstauden auszuloten. Empfehlen möchten wir Ihnen hierzu unseren Ratgeber Blumenwiese anlegen. Um Ihnen vorab aber zumindest die Blumenauswahl nach Blütenfolge zu erleichtern, abschließend ein kleiner Ausflug in den Jahreskreis der Blumenblüte:

  • Frühlingsblumen (März bis Mai) – Blaustern, Hyazinthen, Gänseblümchen, Hahnenfuß, Huflattich, Krokusse, Leberblümchen, Maiglöckchen, Margeriten, Mohnblumen, Narzissen, Stiefmütterchen, Storchschnabel, Tulpen, Vergissmeinnicht
  • Sommerblumen (Juni bis August) – Anemone, Astern, Begonie, Dahlie, Glockenblumen, Lavendel, Lilien, Löwenmäulchen, Margeriten, Mohnblumen, Nelken, Petunien, Ringelblume, Rittersporn, Salbei, Schafgarben, Schmuckkörbchen, Sonnenblumen, Stiefmütterchen, Stockrosen, Studentenblumen, Wicken, Zinnien
  • Herbstblumen (September bis November) – Glockenblume, Herbst-Alpenveilchen, Herbst-Anemone, Herbstastern, Herbst-Blaustern, Herbst-Chrysanthemen, Herbst-Goldbecher, Herbst-Krokus Herbstzeitlose, Dahlien, Ringelblumen, Steinbrech, Stiefmütterchen,
  • Winterblumen (Dezember bis Februar) – Amur-Adonisröschen, Elfen-Krokus, Märzenbecher, Nieswurz, Orangener Krokus, Primel Schneeglöckchen, Schneerose, Stängellose Schlüsselblume, Vorfrühlings-Alpenveilchen, Winterling

 

Wichtige Fakten zu Gartenblumen:

  • Gartenblumen sind entweder einjährig oder mehrjährig
  • Kombination beider Blumenformen erhöht die Blüten- und Farbpracht im Garten
  • einjährige Blumen sind häufig Sommerblüher aus warmen Klimazonen
  • ausdauernde Knollen- und Zwiebelblumen gelten als Winter- und Frühlingsblüher
  • die Blüte der übrigen Gartenblumen erstreckt sich von Spätfrühling bis Herbst
  • empfindliche Blumenzwiebeln und -knollen überwintern am besten im Haus
  • Lagerung erfolgt in dunklen, kühlen und trockenen Räumen bei 5 – 7 °C
  • alternativ ist eine Überwinterung im Kühlschrank möglich
  • winterharte Blumenstauden benötigen einen Rückschnitt im Herbst
  • der Schnitt erfolgt bodennah, ggf. wird mit Stroh oder Reisig abgedeckt
  • mehrjährige Blumenstauden sind oft sehr wurzelstark
  • einjährige Blumen vertragen Wurzelkonkurrenz nur bedingt
  • Aussaat einer einjährigen Gartenblume i. d. R. an geschütztem und hellem Standort
  • besonders empfehlenswert sind heimische Wildblumen

Fazit

Ein Garten ohne Blumen wirkt irgendwie unvollständig. Dank ihrer farb- und formreichen Blüten bringen die schmuckvollen krautigen Pflanzen nämlich eine ganze Menge Leben in den Garten, sowohl was ihre Funktion als Nützlingsweide, als auch ihre optische Wirkung auf den menschlichen Betrachter angeht. Ein besonderer Bonus ist natürlich, dass sich eine solche Gartenblume auch wunderbar für Sträuße und Gestecke eignet. Wer originelle Blumengrüße schätzt und gleichzeitig sein eigenes Blütenmeer im Garten kultivieren möchte, dem raten wir deshalb definitiv zum Anlegen von Blumenrabatten oder einer Blumenwiese. Alternativ können Sie Ihre Gartenblumen natürlich auch im Topf auf der Veranda oder dem Balkon pflanzen.