Gartenbäume

 

„Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum.

Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn…“

– Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller –

 

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Mit ihrem imposanten und bisweilen sehr individuellen Erscheinungsbild beflügeln Bäume die Fantasie des Menschen schon seit tausenden von Jahren. Mythen und Sagen zur Entstehung der Welt werden über alle Kulturkreise hinweg immer wieder mit dem Bildnis eines riesigen Urbaumes in Verbindung gebracht und auch die Gartengestaltung kann auf den arborischen Schöpfergeist nicht verzichten. Wie vielseitig Sie Bäume im Garten einsetzen können, und welch ungeahnte Auswahl an Gartenbäumen Ihnen eine gut sortierte Baumschule zur Verfügung stellen kann, möchten wir von gartenanlegen.net Ihnen an dieser Stelle gerne aufzeigen.

 

Nützliche Informationen rund ums Thema Gartenbäume

Die Bedeutung von Bäumen in der Gartengestaltung

Welche Standortansprüche haben Bäume im Garten?

Verschiedene Wuchsformen von Gartenbäumen

Die Welt der Gartenbäume – Ein Überblick

Gartenbäume von A – Z

Tipps zur Gestaltung mit Gartenbäumen

Schlusswort

 

 

Die Bedeutung von Bäumen in der Gartengestaltung

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Bäume nehmen im Garten eine übergeordnete Rolle ein. Da sie Wuchshöhen von bis zu 100 Metern oder mehr erreichen, überragen sie als größte Pflanzen überhaupt den Rest der Gartenbotanik deutlich. Aus diesem Grund benötigen Baumgehölze im Garten auch einen besonderen Standort, an dem sie ihr eindrucksvolles Erscheinungsbild ungestört entfalten können.

Wegen ihrer imposanten Größe dienen Bäume in der Gartengestaltung oft als zentraler Blickfang. Gängig ist hier vor allem der Hausbaum. Er wird von Hobbygärtnern gerne als Solitär vor, neben oder hinter dem Haus gepflanzt und symbolisiert eine Art Schutzpatron für den eigenen Garten. Zurück zu führen ist diese Tradition auf die altertümliche Überzeugung, dass Bäume in ihrem Stamm diverse Naturgeister beherbergen, die über das Wohlbefinden aller übrigen Pflanzen in ihrem Umfeld wachen. Und tatsächlich bringt die Kultivierung von Bäumen so manchen Vorteil für das heimische Grün.

So locken blühende Gartenbäume beispielsweise eine Vielzahl von Nutztieren an, die Sträucher, Stauden und Blumen vor lästigen Schädlingen bewahren. Auch spendet die ausladende Krone vieler Bäume kleineren Pflanzen an heißen Sommertagen wohltuenden Schatten und schützt die Gewächse so vor Verbrennungen und übermäßiger Wasserverdunstung. Nicht zuletzt bringen manche Gartenbäume auch schmackhafte Früchte hervor, die sich in vielfältiger Weise weiterverarbeiten lassen.

 

Pflanztipp: Neben einer Einzelstellung von Gartenbäumen als Hausbaum oder Säulensolitär, sind in der Gartengestaltung noch andere Pflanzideen möglich. Beispielsweise lassen sich in einem großen Garten wunderschöne Baumalleen oder gar ein Arboretum anlegen. Für Nutzgärten kommen ferner ganze Nutzbaumkulturen in Frage, die beispielsweise den Ertrag eines Obstgartens deutlich erhöhen. Eine sehr besondere Form der Kultivierung ist zudem das Ziehen von Bonsaibäumen, was sich gerade in asiatischen Gartenkonzepten, wie etwa dem Japanischen Garten besonders anbietet.

 

Welche Standortansprüche haben Bäume im Garten?

Gartenbäume zählen wie Gartensträucher zu den Gehölzen. Schon ihre Vielfalt an Wuchsformen zeigt dabei auf, dass die Standortvorlieben von Bäumen sehr individuell sein können. Auch werden Baumgehölze in Abhängigkeit von Erscheinungsbild und Standortanspruchen sehr unterschiedlich im Garten eingesetzt. Grob unterscheiden lassen sich hier:

 

  • Laubbäume: Laubbäume sind bedecktsamige und oftmals sommergrüne Bäume, die vor allem durch eine große Formvielfalt ihrer Laubblätter auffallen. Auch besitzen die meisten Laubbäume sehr schmuckvolle Blüten, weshalb sie immer wieder gerne als Ziergehölze kultiviert werden. Zudem gelten Laubbäume mit ausladender Krone als gute Schattenspender. Die Stein-, Kern- und Beerenfrüchte von Laubbäumen sind zum Teil essbar und stellen deshalb unverzichtbare Obstgehölze im Nutzgarten.

 

  • Nadelbäume: Die auch als Koniferen bekannten Nadelbäume sind im Gegensatz zu Laubbäumen nacktsamige Gehölze. Als Frucht bilden sich meist Zapfen oder Beerenfrüchte aus, die für den Menschen weitestgehend ungenießbar, manchmal sogar giftig sind. Viele Nadelbäume sind immergrün, weshalb sie gerne genutzt werden, um ganzjährige Farbakzente im Garten zu setzen. Auch als Hecken sind Koniferen sehr beliebt, da sie sehr blickdicht wachsen.

 

Wie alle Pflanzen haben auch Gartenbäume sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Während manche Bäume lieber feucht stehen, mögen es andere eher trocken. Ähnlich sieht es in Sachen Lichtverhältnisse am Standort aus, gibt es unter den klassischen Bäumen für den Garten doch sowohl vehemente Sonnenanbeter als auch Schattenliebhaber. Was die Pflanznachbarschaft anbelangt, so kommt es stark darauf an, ob es sich bei den Bäumen um Tief-, Flach- oder Herzwurzler handelt:

  • Tiefwurzler – Tiefwurzelnde Bäume wie die Eiche ziehen Nährstoffe und Wasser aus dem Erduntergrund, wodurch sie nicht nur in Sachen Bewässerung sehr genügsam sind, sondern auch Nachbargewächse deutlich besser vertragen als flachwurzelnde Bäume.
  • Flachwurzler – Flachwurzelnde Bäume, z.B. Birken und Fichten, breiten ihre Wurzeln in einem sehr breiten und flachen Radius um den Stamm aus und vertragen Wurzelkonkurrenz demnach nur bedingt. Ebenso sind Flachwurzler oftmals auf eine intensivere Bewässerung und besonderen Windschutz angewiesen, sofern ihre Wurzeln nicht ausreichend tief im Boden verankert sind.
  • Herzwurzler – Bäume mit Herzwurzel verzweigen sich unterirdisch sehr üppig. Ihre Wurzeln sind in Größe und Tiefe sehr unterschiedlich ausgeprägt, wobei manche nur in der Erdoberschicht, andere aber selbst in tiefer gelegenen Erdschichten zu finden sind. In Sachen Bewässerung varriert der Gießaufwand im Garten von gering bis anspruchsvoll. Beispiele für Gartenbäume mit Herzwurzelsystem sind Ahorn und Buche.

 

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Verschiedene Wuchsformen von Gartenbäumen

Ebenfalls differenziert werden muss bei Bäumen für den Garten nach der Form ihrer Krone. Sie entscheidet zum einen darüber, wie oft ein Baum geschnitten oder ausgelichtet werden muss. Zum anderen ist die Baumkrone ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl, denn schmale Kronen benötigt logischerweise weniger Platz als sehr ausladendes Geäst. Einteilen lassen sich die möglichen Kronenformen von Gartenbäumen in drei Hauptkategorien:

  • Bäume mit säulen- und kegelförmiger Krone: Bäume, die eine Säulen- bzw. Kegelkrone besitzen (z.B. Säulenbuche oder Zypresse), wachsen gemeinhin sehr kompakt und besitzen einen eher schmalen Wuchs. Sie eignen sich wunderbar als Solitäre oder Alle- und Spalierbäume für kleinere Gärten. Nachbarpflanzen lassen sich im näheren Umkreis dieser Gartenbäume meist problemlos ansiedeln, da sich ihr Wurzelradius in Grenzen hält.
  • Bäume mit rundlicher Krone: Gartenbäume mit runden Kronen gibt es in sehr verschiedenen Größen und Ausführungen. Ist ihr Wuchs eher überschaubar, sind auch diese Bäume wunderbar für Alleen und Gruppenpflanzungen im Garten geeignet. Kugelkronen mit größerem Umfang legen dagegen häufig Standorte mit mehr Freiraum nahe, womit Pflanzungen in Hauswand- oder Mauernähe definitiv ausscheiden. Besonders beliebte Bäume mit Kugelkrone sind diesbezüglich Kugelahorn, Platane, sowie zahlreiche Arten des Kirsch- und Apfelbaums.
  • Bäume mit hängender Krone: Ein gutes Beispiel für Bäume mit Hängekrone ist die Trauerweide. Ihre Äste reichen manchmal bis knapp über den Boden, was dem Baum sein unvergleichliches Aussehen verleiht. Im Garten sollte man bei Bäumen dieser Art allerdings darauf achten, dass die Krone nicht zu ausladend wird. Ansonsten könnte es passieren, dass Sonnenlicht nur noch spärlich durch das Geäst fällt, was die Gesundheit der Gartenbäume enorm beeinträchtigt. Ein regelmäßiger schnitt ist bei Baumarten mit hängenden Kronen demnach oftmals erforderlich.

 

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Kombiniert sein können besagte Kronenvarianten mit einer verschiedenen Stammformen. Auch Sie spielen in Bezug auf die Standortwahl eine wichtige Rolle, denn wie viel Platz, Wasser und Nährstoffe Gartenbäume benötigen, hängt letztendlich von der finalen Wuchshöhe, sowie dem Umfang ihres Stammes ab. Zu den gängigen Zuchtformen zählen hier:

  • Niederstamm – Niederstämme sind in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen. Da der Kronenansatz hier bereits auf 80 bis 100 Zentimeter Höhe beginnt, fügen sich Gartenbäume am Niederstamm selbst in kleinere Gärten wunderbar ein und können gelegentlich sogar als Hecke, Säulen- oder Spindelbusch kultiviert werden. Gerade Obstbäume werden inzwischen immer häufiger mit dieser Stammform angeboten, damit auch Kleingartenbesitzer nicht auf die Ernte köstlicher Baumfrüchte verzichten müssen. Natürlich wachsende Bäume am Niederstamm zählen ähnlich wie viele Halbstammgehölze zu den Strauchbäumen.
  • Halbstamm – Liegt der Baumkronenansatz nur in 100 bis 180 Zentimeter Höhe, so sprechen Gärtner von einem Baum mit Halbstamm. Bäume dieser Größe sind meist beliebte Zier- und Alleebäume, da sie nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig wachsen und sich darüber hinaus wunderbar in die gewünschte Form bringen lassen. Viele Bäume am Halbstamm sind auch als Strauchbäume bekannt, weil sie sich in ihrem Wuchs bzw. ihrer Wuchshöhe weder zu den Bäumen noch zu den Sträuchern klar abgrenzen lassen.
  • Hochstamm – Von Hochstämmen ist bei Bäumen immer dann die Rede, wenn der Kronenansatz mindestens 180 bis 200 Zentimeter über dem Boden liegt. Es handelt sich hierbei also um die natürliche Stammform der meisten Großbäume, die gerne als Hausbaum oder eindrucksvoller Solitär gepflanzt werden.

 

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Die Welt der Gartenbäume – Ein Überblick

Im Bereich der Gartengestaltung ist neben der Unterscheidung in Laub- und Nadelbäume die Einteilung von Bäumen nach ihrem Verwendungszweck üblich. Dies werden Sie spätestens bei einem Besuch in der Baumschule feststellen, wo einzelne Baumkulturen häufig nach ihrem finalen Verwendungszweck gruppiert sind. Dabei lässt sich ein Großteil der Gartenbäume mehr als einer Kategorie zuordnen, wie Sie nachstehend feststellen werden.

 

Obstbäume

Obstgehölze wie der Apfel-, Kirsch- und Birnbaum sind in fast jedem Garten zu finden. Die wenigsten wissen jedoch, dass auch Nuss- und Olivenbäume zu den Obstbäumen gehören. Ein weiterer, bei uns fast schon in Vergessenheit geratener Obstbaum mit langer Tradition ist die Quitte, die in Deutschland noch bis vor gut 50 Jahren in fast jedem Obstgarten zu finden war. Heute entdecken Hobbygärtner den Quittenbaum neu und mit ihm zahlreiche leckere Rezepte.

Apfelbaum - der Klassiker unter den Obstbäumen

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Der Apfel ist in Deutschland ganz klar das Traditionsobst schlechthin, was den Apfelbaum natürlich zu einem Klassiker im Obstgarten macht. Ganz von selbst klappt die Apfelbaumkultur aber dennoch nicht, deshalb nachstehend alle wichtigen Informationen sowie nützliche Tipps zur Kultur von Apfelbäumen:


Apfelbaum - Pflanzen, Pflege, Sorten
Apfelbaum pflanzen – nützliche Tipps zur Kultur
Apfelbaum schneiden - Infos zum richtigen Schnitt

Kirschbaum - ein Obstbaum mit Zierwert

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Kirschbäume sind Obst- und Ziergehölze gleichermaßen, denn neben leckeren Früchten beschenken beschenken sie ihre Besitzer auch mit einer herrlichen Blütenpracht. Mit welchen Tricks Kirschen und Kirschblüten besonders übbig sprießen, das verraten Ihnen unsere Beiträge zum Thema:


Kirschbaum - Standort, Pflanzen und Pflege
Kirschbaum schneiden - Tipps und Infos zum Schnitt
Kirschbaum veredeln – wie funktioniert die Veredelung?

Abgesehen von Nüssen und Oliven, die im Obstgarten eher eine seltene Ausnahme bilden, handelt es sich bei den gartentauglichen Baumfrüchten in erster Linie um Kern- und Steinobst. Exotische Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, ebenso wie an Bäumen wachsende Beerenfrüchte aus den Tropen (z.B. Kiwi) gedeihen im mitteleuropäischen Freiland dagegen kaum bis gar nicht und müssen zur vereinfachten Überwinterung nicht selten im Kübel gehalten werden.

Winterharte Obstbäume kann man bei uns allerdings meist sowohl am Hoch- und Halbstamm, als auch in Niederstammformen pflanzen. Ob die Gartengestaltung dabei eine Pflanzung in Einzel- oder Gruppenstellung erlaubt, hängt von der Garten- und Baumgröße ab. Ein regelmäßiger Schnitt obsttragender Bäume ist für gewöhnlich notwendig, damit die Gehölze auch nach mehreren Standjahren noch blühfreudig und ertragreich bleiben. Zur Vermehrung muss man die meisten Obstbäume veredeln. Insgesamt lassen sich in unseren Breitengraden folgende essbaren Baumfrüchte im Garten pflanzen:

  • Äpfel
  • Birnen
  • Esskastanien
  • Haselnüsse
  • Kirschen
  • Mandeln
  • Oliven
  • Pflaumen
  • Quitten
  • Walnüsse

 

Zierbäume

Gartenbäume mit Zierwert schließen Laub- und Nadelbäume gleichermaßen ein. Kennzeichnend für einen Zierbaum sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel schmuckvolle Früchte und Blüten. Auch originelle Blattfärbungen, Blattformen sowie ein außergewöhnlicher Blütenduft können für die Zuordnung eines Baums zu den Zierbäumen ausschlaggebend sein.

 

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Im Garten stehen Zierbäume häufig in Einzelstellung oder als Hausbaum. Nicht dass manche dieser Bäume schlecht mit benachbarten Pflanzen auskommen würden, doch der Zierwert großer Gehölze kommt oft nur dann richtig zur Geltung, wenn sie als Solitär gedeihen.

Anders sieht es hingegen aus, wenn man schmuckvolle Gartenbäume in Alleen oder als Heckenspaliere arrangieren möchte. Hier wird bewusst auf eine Gruppenpflanzung der Zierbäume gesetzt, um weitläufige Gartenflächen auszuschmücken. Klassische Gartenbäume mit besonderem Frucht-, Blüten- oder Blattschmuck entstammen dabei unter anderem folgenden Baumarten:

  • Ahorn
  • Birke
  • Buche
  • Eiche
  • Eibe
  • Esche
  • Fichte
  • Kastanie
  • Kiefer
  • Lärche
  • Linde
  • Mispel
  • Tanne
  • Ulme
  • Weide
  • Zierkirsche
  • Zypresse

 

Bonsaibäume

Eine sehr spezielle Variante der Zierbäume ist der Bonsai. Er entsteht nicht durch natürlichen Wuchs, sondern wird durch gezieltes Schneiden und Drahten in seine finale Form gebracht. Um einen Bonsai im Garten anzusiedeln, bedarf es normalerweise einer Kultivierung in der Bonsaischale. Ab einer bestimmten Größe pflanzen manche ihren Bonsai aber auch ins Freiland aus, was jedoch mit sehr strengen Pflegemaßnahmen verbunden ist. Zu einem Bonsaibaum formen können Sie neben herkömmlichen Arten der Gartenbäume auch einige Sträucher und Strauchbäume. Mit dem richtigen Schnitt versehen, lässt sich nämlich so mancher Strauch problemlos in das Erscheinungsbild eines Baumes kleiden.

Grundlagen der Bonsaikultur

Einen Bonsai zu kultivieren ist eine wahre Philosophie. Mit ihren Ursprüngen in der asiatischen Zen Lehre, welche die Harmonie zwischen Mensch und Natur zum Ziel setzt, gibt es hier einige traditionelle Grundlagen zu beachten. Unsere Beiträge zum Thema geben Orientierungshilfen.

Bonsai - Die Königsdisziplin der Gartenkunst
Bonsai - Aufbautipps für Anfänger
Bonsai drahten - Infos und Ablauf

Bonsaibäume von Grund auf selbst zu ziehen, erfordert viel Zeit, Übung und Geduld. Erfreulicher Weise gibt es heutzutage aber so manche Baumschule, die sich auf diese Kunstform der Baumkultivierung spezialisiert hat. Für die private Bonsaizucht empfohlen sind beispielsweise folgende Bäume und Sträucher:

  • Ahorn
  • Azalee
  • Blauregen
  • Buchsbaum
  • Eibe
  • Fichte
  • Ficus
  • Kiefer
  • Olive
  • Prachtglocke
  • Schlehe
  • Ulme
  • Wacholder
  • Weißdorn

 

Hecken- und Alleebäume

Sträucher sind nicht die einzigen Gehölze, mit denen sich eine Hecke ausgestalten lässt. Man denke nur an kleinwüchsige Haselbäume, die mit dem richtigen Schnitt unkompliziert in Heckenform gebracht werden können. Um Grundstücksgrenzen botanisch abzustecken, oder weitläufigen Garten- und Parkanlagen durch die Pflanzung von Bäumen mehr Struktur zu verleihen, empfehlen sich des Weiteren Baumalleen. Hier ist es ratsam, nur auf eine Baumsorte zu setzen, von der zum Zwecke einer Allee dann mehrere Exemplare in einer Reihe gepflanzt werden.

 

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Hecken- und Alleebäume können aus Obstbäumen und Zierbäumen gleichermaßen bestehen. Auch haben Sie in Sachen Laub- und Nadelbäume freie Wahl. Wichtig ist aber, dass die finale Wuchshöhe der Bäume nicht mit der des Gartens in Konflikt gerät. Wählen Sie für Alleen in einem kleinen Garten deshalb bevorzugt Zwergsorten und schneiden Sie Hecken rechtzeitig zurück. Beliebte Hecken- und Alleebäume sind:

  • Apfelbaum
  • Europäische Eibe
  • Hainbuche
  • Haselnuss
  • Zierkirsche
  • Kugelahorn
  • Rotbuche
  • Zypresse

 

Gartenbäume von A - Z 
AB
Ahorn
Amberbaum
Apfelbaum
Aprikose
Birke
Birne
Buche
CD
Chinesisches Rotholz (Urweltmammutbaum)
Douglasie
E F
Eibe
Eiche
Erle
Esche
Eberesche (Vogelbeere)
Espe
Fichte
Föhre
GH
GinkgoHainbuche
Hopfenbuche
IJ
Indianerbanane (Paw-Paw)Japanischer Ahorn
KL
Kastanie
Kiefer
Kirschbaum
Kirschlorbeer
Kugelahorn
Lärche
Lebensbaum
Linde
MN
Maulbeerbaum
Mispel
Norfolk-Tanne
OP
Ölbaum (Olivenbaum)
Ölweide
Orangenbaum
Pappel
Pinie
Pfirsich
Pflaume
Platane
QR
QuitteReneklode
Riesenbambus
Rizinus
Robinie
ST
Sadebaum
Scheinbuche
Scheinzypresse
Schwarzdorn (Schlehe)
Südseemyrte (Manuka)
Surenbaum
Tanne
Teebaum
Thuje
UV
UlmeVogelkirsche
WX
Weide
Weißdorn
Wollemie
YZ
Zaubernuss
Zeder
Zierkirsche
Zitronenbaum
Zypresse

 

 

 

Tipps zur Gestaltung mit Gartenbäumen

Bäume in ein bestehendes Gartenkonzept zu integrieren, bedarf einer guten Planung. Grundsätzlich muss bedacht werden, dass Bäume über die Jahre hinweg immer mehr Platz in Anspruch nehmen. Die finale Höhe und Breite des Gehölzes muss deshalb schon vor der Pflanzung bedacht werden. Auch in der Pflege gibt es einiges zu beachten. Vor allem das Schneiden von Bäumen wird von vielen sehr übereifrig angegangen, was nicht selten zur Entstellung des Baumes und dessen natürlicher Wuchsform führt. Ein paar grundlegende Tipps zum Baumschnitt zu verinnerlichen, kann deshalb nicht schaden. Weitere Hilfestellungen zur Gestaltung mit Bäumen im Garten geben folgende Merksätze:

 

  • Bäume eignen sich im Garten je nach Wuchshöhe für verschiedene Zwecke
  • Laubbäume stellen zahlreiche beliebte Obstgehölze und haben prächtige Blüten
  • Nadelbäume besitzen ebenfalls großen Zierwert und dienen gern als Heckenpflanzen
  • in einem großen Garten macht sich eine Baumallee oder ein Arboretum gut
  • kleinere Gärten sollten auf Zwergbäume setzen und diese sparsam pflanzen
  • zumindest ein Hausbaum ist aber mit den meisten Gartenkonzepten vereinbar
  • die Standortansprüche der Gartenbäume sind je nach Art verschieden
  • Tiefwurzler vertragen Pflanznachbarschaft besser als Flachwurzler
  • besondere Kulturformen im Garten sind der Hoch-, Halb- und Niederstamm
  • auch eine Kultivierung als Bonsai ist bei vielen Bäumen möglich
  • empfohlen wird, primär winterharte Bäume im Garten zu pflanzen

 

Schlusswort

Egal ob Nutz- oder Ziergarten, Bäume verleihen einem Gartenkonzept stets die letzte Fußnote oder sorgen als zentraler Blickfang gar erst für Struktur in der heimischen Botanik. Auch auf die Gartengesundheit nehmen Bäume großen Einfluss, bieten sie doch zahlreichen Nützlingen Unterschlupf und kleineren Pflanzen Schutz vor extremen Wetterbedingungen. Wenigstens ein mit Liebe ausgewählter Hausbaum sollte darum auch in Ihrem Garten nicht fehlen. In Abhängigkeit von der Stammhöhe, sowie der Kronen-, und Wurzelform des Baumes, müssen Sie dabei natürlich stets die Platzverhältnisse in Ihrem Garten im Auge behalten. Wer sich noch unsicher in Sachen ideale Baumgröße oder Baumart ist, dem empfehlen wir ein Beratungsgespräch in der Baumschule.