Bodenvasen für den Garten

Bodenvasen für den Garten

Bodenvasen für den Garten – als Deko eine schöne Idee

© yuliaglam - Fotolia.com
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Eine Bodenvase ist eine schöne Dekoration für Terrasse, Balkon und Haustür, kann aber auch mitten im Garten aufgestellt werden. Für diesen Zweck gibt es viele verschiedene Modelle in den unterschiedlichsten Materialien und Formen, die sich mit frischen oder künstlichen Blumen und in den Herbst- oder Wintermonaten mit Zweigen bestücken lassen.

Materialien für Bodenvasen

Bodenvasen werden aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt. Sie finden im Handel daher Vasen aus Glas, Kunststoff, Keramik, Metall und verschiedenen Natursteinen wie dem Sandstein. Einige können das ganze Jahr im Garten bleiben, andere sollten Sie rechtzeitig vor den Nachtfrösten einräumen. Außerdem sind manche Materialien bruchsicher und dadurch auch für Gärten geeignet, in denen kleine Kinder spielen oder Haustiere gehalten werden. Bodenvasen gibt es in schlichten und modernen oder sehr kunstvoll gestalteten Ausführungen sowie in vielen verschiedenen Größen, Farben und Formen. Welche Form und welches Material am besten in Ihren Garten passt, ist von Ihrem Geschmack und dem Stil Ihres Gartens abhängig. Einzelne Blumen stehen jedoch am besten in einer Vase, die sich oben verengt, für große Sträuße sind dagegen die Vasen mit einer großen Öffnung besser geeignet.

Amphoren und Vasen aus Terrakotta

Eine beliebte Dekoration für den Garten sind die Gefäße aus Terrakotta, die durch ihren rötlichen Farbton ein wenig mediterran wirken. Aus diesem Ton werden Pflanzkübel, Vasen und Amphoren hergestellt. Eine besonders interessante Form haben die Amphoren nach antikem Vorbild, die damals zur Aufbewahrung von Vorräten, Öl und Wein dienten. Weil sie unter anderem auch für den Transport von Waren verwendet wurden, sind typische Amphoren mit zwei Henkeln ausgestattet. Eine weitere Besonderheit in diesem Bereich sind die zerbrochenen Vasen, die eher als Dekoration denn als richtige Vase genutzt werden. Sie besitzen meist ein Loch in ihrem Bauch und werden in den Garten gelegt. Wenn Sie möchten, können Sie diese Vasen sehr schön mit kleinen Blumen bepflanzen. Bei der Anschaffung einer Vase aus Terrakotta sollten Sie bedenken, dass gewöhnliches Terrakotta nicht frostfest ist und im Herbst daher eingeräumt werden muss. Soll die Vase auch im Winter draußen bleiben, eignet sich hierfür nur das Impruneta-Terrakotta. Hierbei handelt es sich um eine besondere Tonart, die bei sehr hohen Temperaturen gebrannt wird.

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer Bodenvase:

  • Welches Material und welche Form passt am besten zum Garten?
  • Muss die Vase frosthart oder bruchsicher sein?
  • Welche Blumen sollen darin aufgestellt werden und wie groß sind diese?

Blumen für die Bodenvase

Für eine Bodenvase eignen sich naturgemäß alle Blumen mit besonders langen Stielen. Hierzu zählen beispielsweise die Sonnenblumen oder die Gladiolen. Falls Ihnen frische Blumen fehlen, können Sie stattdessen Seidenblumen verwenden, die echten Blumen inzwischen täuschend ähnlich sehen. Für diese Blumen verwenden Sie am besten eine Steckhilfe aus Schaumstoff, um den Strauß ganz nach Ihrem Geschmack zu arrangieren.

Auch in den Herbst- und Wintermonaten müssen Sie nicht auf diese Deko verzichten. Hierbei sollten Sie jedoch weitestgehend auf Wasser verzichten, denn es würde gefrieren und die meisten Vasen zum Platzen bringen. In dieser Zeit stellen Sie daher am besten einige schöne Zweige, die sich auch ohne Wasser lange halten, in Ihre Vase. Hierfür eignen sich beispielsweise die gedrehten und rötlichen Zweige der Korkenzieherweide oder die Wedel von Gräsern wie dem Pampasgras. In der Adventszeit können Sie die Bodenvase für Ihren Weihnachtsschmuck verwenden. Setzen Sie einige Zweige von Tannen oder anderen Nadelhölzern hinein und dekorieren Sie diese ganz nach Geschmack mit Kugeln, Lametta, kleinen Lampen und anderen Dekorationsartikeln. Mit einer Bodenvase haben Sie daher das ganze Jahr über einen schönen Blickfang in Ihrem Garten.

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