Blumenerde – gute Erde für Blühpflanzen wählen

Blumenerde – gute Erde für Blühpflanzen wählen

© Andrey Kuzmin - Fotolia.com
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Im Frühling können es die meisten Hobbygärtner kaum erwarten, Balkonkästen und Kübel wieder neu zu bepflanzen. Dies ist aber auch die Zeit, in der die Pflanzen aus ihrem Winterquartier geholt werden und ebenfalls neues Substrat bekommen sollten. Damit den Pflanzen der Start in die neue Wachstumsperiode gelingt, benötigen Sie hierfür eine gute Erde. Sie sorgt dafür, dass die Pflanzen

  • sicher stehen
  • im Wurzelbereich gut belüftet werden
  • mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden
  • und über ihre Wurzeln genügend Wasser aufnehmen können

Kaufen Sie gute Blumenerde

Eine gute Blumenerde hat einen großen Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen und selbst die Fülle der Blüten ist vom Substrat abhängig. Beim Kauf von Blumenerde ist es daher nicht sinnvoll, ein besonders günstiges Produkt aus dem Supermarkt zu kaufen. Investieren Sie lieber etwas mehr Geld und kaufen Sie die Erde in einer Gärtnerei. Bei den Preisen für die unterschiedlichen Verpackungsgrößen können Sie davon ausgehen, dass der Literpreis bei den großen Säcken niedriger ist als bei den kleinen Verpackungen. Am besten nehmen Sie daher gleich genügend Substrat für sämtliche Pflanzen in Ihrem Garten, um nicht unnötig viel Geld auszugeben.

Die Universalblumenerde, die in vielen Gärtnereien angeboten wird, eignet sich für fast alle Blühpflanzen. Allerdings gibt es einige Pflanzen mit besonderen Ansprüchen. Hierzu gehören zum Beispiel die Azaleen, für die Sie am besten Moorbeet- oder Rhododendronerde verwenden. Auch für die besonders nährstoffhungrigen Geranien gibt es spezielle Pflanzerde. Dieses Substrat eignet sich auch für andere Blühpflanzen, die einen hohen Nährstoffbedarf haben.

Frische Blumenerde benötigen Sie vor allem für die Blumen, die Sie neu gekauft haben. Ebenso sollten aber auch die Pflanzen, die Sie überwintert haben oder die den Winter im Freien verbracht haben, im Frühjahr neue Erde bekommen. Ausgenommen hiervon sind lediglich einige besonders empfindliche Pflanzen, denen das Umtopfen gar nicht gut bekommt. Bei ihnen warten Sie besser, bis der Topfballen komplett durchwurzelt ist, bevor Sie sie in ein größeres Gefäß setzen. Für alle anderen ist der Beginn des Frühjahrs ein guter Termin, denn dann beginnt das Wachstum wieder.

Die Qualitätsmerkmale guter Blumenerde

Gute Blumenerde enthält

  • Stickstoff
  • Phosphor
  • Kalium
  • Kompost/Torf.

Pflanzen benötigen vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium für ihr Wachstum. Diese drei Nährstoffe sind in den sogenannten NPK-Düngern enthalten, die auch als Volldünger bezeichnet werden. Dieser wird der Blumenerde in ausreichender Menge zugefügt, sodass die Pflanzen für den Anfang gut versorgt sind. Gute Blumenerde für Blühpflanzen enthält aber auch einen gewissen Anteil an Materialien, die dafür sorgen, dass die Erde nicht verklumpt, wenn sie beim Gießen nass wird. Für diesen Zweck eignen sich zum Beispiel Holzfasern oder Perlite.

Wenn Sie hochwertige Blumenerde gekauft haben, reichen die Nährstoffe, die darin enthalten sind, für sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit brauchen Sie Ihre Pflanzen daher nicht zu düngen. Erst danach benötigen die Pflanzen wieder etwas Unterstützung. Hierfür gibt es Flüssigdünger, die Sie in das Gießwasser geben, und Düngestäbchen, die Sie einfach in die Blumenerde stecken.

Viele Blumenerden werden auf der Grundlage von Torf hergestellt. Weil die Torfgebiete hierzulande aber allmählich immer kleiner werden und viele Naturschützer die letzten Gebiete erhalten möchten, gibt es inzwischen viele Blumenerden, bei denen der Torf durch andere Grundstoffe wie Kompost oder Kokosfasern ersetzt wird. Wenn Sie auf Torf verzichten möchten, finden Sie diese Produkte mit dem Zusatz „torffrei“ oder „torfreduziert“ im Handel.

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