Tomaten – Anbau, Pflege und Ernte

Tomaten – Anbau, Pflege und Ernte

Neben Kartoffeln und Auberginen gehört auch die als Paradiesapfel oder Paradeiser bekannte Tomate (Solanum lycopersicum) zur Gattung der Nachtschatten. Als Basis für Soßen, Suppen und Salate ist die rote Riesenbeere kaum noch aus der deutschen Küche wegzudenken, auch wenn Tomaten eigentlich gar nicht aus Europa stammen. Ihre Heimat liegt, wie auch das der Kartoffel, auf der anderen Seite des Atlantiks in Mittel- und Südamerika. Von hier aus gelangte Solanum lycopersicum im 16. Jahrhundert, während dem Zeitalter der großen Seefahrt in europäische Gefilde, wo die Tomate bald schon sowohl im mediterranen Süden, als auch im gemäßigten Norden zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel Europas wurde. Wer die gesunde Gemüsebeere im eigenen Garten anbauen möchte, der sollte jedoch einiges beachten.

 

Tomatenpflanzen anbauen – Standort und Ablauf

Als Nachtschattengewächs (Solanaceae) gehört die Tomate zu jener Pflanzenfamilie, die mitunter die meisten Gemüsearten für den Garten stellt. Aus diesem Grund nehmen viele Gärtner an, es sei ein Leichtes, Tomaten im eigenen Garten anzubauen. Tatsächlich besitzt Solanum lycopersicum aber diverse Ansprüche an ihren Gartenstandort. So bevorzugen Tomaten beispielsweise ganzjährig geschützte, warme und sonnige Standorte, weshalb die Gemüsestaude bei uns lediglich einjährig wächst. Winterschutz wird somit überflüssig. Darüber hinaus ist in guter Regenschutz am Standort Ihrer Tomatenpflanzen das A und O, wenn Sie klassische Tomatenkrankheiten wie die Braunfäule vermeiden wollen.

Der Standortboden der Tomate sollte sandig-lehmig, durchlässig, humos und tiefgründig sein, falls Sie eine reichhaltige Tomatenernte anstreben. Eine ordentliche Grunddüngung, sowie ein adäquater Kalkgehalt im Substrat kommen der Fruchtbildung der Tomatensorten ebenfalls zu Gute. Der Boden-pH-Wert für Solanum lycopersicum liegt mit 6 Punkten im neutralen Bereich. Gute Beetnachbarn für die Tomate sind Kohlsorten, Möhren, Radieschen und Spinat.

Anbautipp: Tomaten werden nicht ohne Grund gerne im Gewächshaus kultiviert, bietet dieses doch einen hervorragenden Regen-, Wind- und Kälteschutz. Gleichzeitig lässt die gläserne Fassade aber auch genügend Sonne zu den Tomatenpflanzen durch und erleichtert das Schaffen konstanter Temperaturverhältnisse, die während der Keimung der Tomatensamen zwischen 20 und 25 °C liegen sollten. Später sind dann Tages- und Nachttemperaturen zwischen 18 und 19 °C annehmbar.

 

Einzelheiten zum Standort für Tomaten:

  • Tomaten benötigen dauerhaften Schutz vor Regen, Wind und Kälte
  • in Frage kommen ausschließlich sonnige und warme Standorte
  • Standortsubstrat muss humos, durchlässig, tiefgründig und sandig-lehmig sein
  • ferner ist eine gute Düngung, sowie die Beimengung von Kalk empfohlen
  • pH-Wert des Bodens: neutral, bei 6 Punkten
  • Tomatensamen am besten im Gewächshaus bei 20 bis 24 °C aussäen
  • nach der Keimung vertragen die Tomaten dann Temperaturen bis 18 °C
  • ein Überwintern von Tomaten ist in unseren Breitengraden nicht möglich

 

Tomaten | © Das Grüne Archiv

1. Schritt – Der richtige Pflanztermin: Zur Aussaat der Tomatensamen empfiehlt sich ein frostfreier Tag gegen Ende März. Sollten die Lichtstunden bis dahin noch sehr dürftig ausfallen, muss ggf. über künstliche Beleuchtung nachgedacht werden. Ein weiterer Grund, weshalb Sie Ihre Solanum lycopersicum am besten im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorziehen sollten.

2. Schritt – Boden vorbereiten: Lockern Sie den Boden für ihr Tomatenbeet gut auf und düngen Sie das Beet am besten mit stickstoffarmer Schachtelhalmbrühe vor. Auch Kalkgaben sind empfehlenswert, ist das Mineral für die Blüten- und Fruchtbildung der Tomaten doch enorm wichtig. In Sachen Kompost kommen zur Grundversorgung etwa drei Liter auf je einen Quadratmeter im Beet.

3. Schritt – Tomatensamen aussäen: Vor der Aussaat ist es ratsam, die Tomatensamen für etwa 15 Minuten in Baldrianblütenextrakt einzulegen. Das Extrakt wirkt wie eine stärkende Beize und garantiert so bessere Keimchancen. Als nächstes bringen Sie das Saatgut im Gewächshaus oder Topf aus und bedecken es mit einer etwa 5 Millimeter dicken Erdschicht. Bei Vurzucht im Topf ist es wichtig, die Vorzuchtgefäße mit Folie zu überspannen, bis die Keimung erfolgt ist. Dies ist für gewöhnlich nach ca. zehn Tagen der Fall.

 

junge Tomatensträucher am Stock | © Das Grüne Archiv

4. Schritt – Jungpflanzen vereinzeln: Nach den Eisheiligen werden die jungen Tomatenpflanzen pikiert und, wenn vom Gärtner gewünscht, ins Freiland umgesiedelt. Entfernen Sie hierzu das unterste Blattpaar der Tomate und graben Sie ein Pflanzloch von etwa 25 Zentimetern Tiefe aus. Sollten die Jungtomaten in einem Pflanzgefäß vorgezogen worden sein, werden sie ca. 6 Zentimeter tiefer als im Topf gesetzt. Bei Reihenpflanzung beträgt der Pflanzabstand einzelner Tomaten 60 Zentimeter. Der Abstand einzelner Reihen ist mit 1 Meter wohl bemessen. Erdhügelpflanzungen können sinnvoll sein.

5. Schritt – Position der Jungpflanzen: In jedem Fall ist der Pflanzballen der Tomate leicht schräg im Pflanzloch zu positionieren, welches Sie zuvor idealer Weise mit ein paar Brennnesselblättern, organischem Dünger wie Kompost oder Guano, und etwas Horn- oder Knochenmehl auskleiden. Das untere Blattpaar der Solanum lycopersicum darf dabei nur knapp über dem Boden liegen. Nach dem Pikieren sind Wuchshilfen (z.B. in Form von Bambusstäben) dringend nötig, damit die Tomaten einen gesunden, stabilen und aufrechten Wuchs entwickeln.

Kurzschritte zur Pflanzung im Überblick:

  • Aussaattermin für Tomatensamen: frostfreie Tage gegen Ende März
  • künstliche Beleuchtung ist bei Mangel an Lichtstunden erforderlich
  • ratsam ist eine Vorzucht im Gewächshaus oder auf der Fensterbank
  • vor der Aussaat Standortboden gut auflockern
  • zur Grunddüngung Schachtelhalmbrühe und Kalk verwenden
  • zusätzlich 3 l Kompost in je 1 m² Tomatenbeet einarbeiten
  • während der Bodenvorbereitung Tomatensamen für 15 min. vorbeizen
  • Baldrianblütenextrakt ist als Beize am besten geeignet
  • danach Tomatensamen im Gewächshaus oder Topf ausbringen
  • Saatgut mit max. 5 mm dicker Erdschicht bedecken
  • bei Topfkultivierung von Solanum lycopersicum erfolgt die Vorzucht unter Folie
  • nach den Eisheiligen junge Tomaten pikieren und ggf. ins Freiland auspflanzen
  • bei Freilandkultur ein Pflanzloch von 25 cm Tiefe ausgraben
  • Vorzuchten aus dem Topf 6 cm tiefer setzen als im Pflanzgefäß
  • der Pflanzabstand beträgt 60 cm, der Reihenabstand 1 m
  • Pflanzballen leicht schräg und bis zum ersten Blattpaar ins Pflanzloch stellen
  • dieses zuvor mit Brennnesselblättern auskleiden
  • auch organischer Dünger, sowie Knochen- oder Hornmehl dürfen eingebracht werden
  • abschließend Tomatenpflanzen wässern und mit Wuchshilfe versehen

 

gut gepflegter Tomatenstrauch | © Das Grüne Archiv

Pflege der Tomate – gießen, düngen, ernten

Für die Pflege der Tomaten gilt: Je trockener und wärmer sie es haben, desto üppiger Fällt die Ernte aus. Austrocknen darf die Tomate deshalb aber nicht, neigt sie ansonsten doch zum Aufplatzen. Insbesondere Tomatensorten mit dünner Außenschale oder einem überdachten Standort müssen Sie darum regelmäßig bewässern. Ähnlich sieht es in heißen Sommermonaten aus, die für eine reiche Tomatenernte zwar unwahrscheinlich wertvoll sind, gleichzeitig aber auch sehr an den Wasserreserven der Tomate zehren.

Gegossen wird grundsätzlich am Morgen. Das Gießwasser darf mit Blick auf den Kalkbedarf von Solanum lycopersicum ruhig aus Leitungswasser bestehen, muss aber mit einem Brauseaufsatz im Wurzelbereich ausgebracht werden. Gießwasser auf den Blättern erhöht nämlich ähnlich wie Regenwasserspuren das Pilzrisiko und kann zu Fäulniskrankheiten wie Braunfäule führen. Das Gießen ohne Aufsatz wiederum könnte wertvolle Erdschichten kurzerhand hinfort spülen, was der Nährstoffversorgung der Tomate erheblich schadet.

Tomaten bestehen zu 94 Prozent aus Wasser; dementsprechend hoch ist ihr Wasserbedarf im Garten | © Das Grüne Archiv

Wie viele Gemüsearten sind Tomatensorten sehr nährstoffhungrig und wachsen in der Natur nur dort, wo eine großzügige Nährstoffversorgung gewährleistet ist. Um ihren reichen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen auch im Garten auszubilden, braucht die Tomate also reichlich Unterstützung durch richtige Düngung. Setzen Sie hier am besten auf speziellen Tomatendünger, denn dieser enthält alle wichtigen Nährstoffe, die Solanum lycopersicum für ein gesundes Wachstum benötigt. Die Düngeintervalle betragen normalerweise jeweils 14 Tage.

Kurztipps zum Gießen und Düngen:

  • Tomate trotz Wärme- und Trockenheitsliebe niemals austrocknen lassen
  • ansonsten platzen die Tomatenfrüchte sehr schnell auf
  • vor allem Tomatensorten mit sehr dünner Schale brauchen konstante Bewässerung
  • auch bei großer Hitze und überdachten Standorten stets regelmäßig gießen
  • Wasser mit Brauseaufsatz und nur im Wurzelbereich der Tomate ausbringen
  • feuchte Blätter sorgen ansonsten für Braunfäule
  • der Boden wir ohne Aufsatz leicht hinfort gespült
  • Leitungswasser ist dank des Kalkbedarfs von Solanum lycopersicum einsetzbar
  • zur Düngung Ihrer Tomaten idealer Weise Tomatendünger verwenden
  • Düngung erfolgt alle 2 Wochen

 

Wer seinen Tomaten allzu große Nährstoffverluste ersparen möchte, kann regelmäßig einen Teil der Blätter entfernen. Des Weiteren ist das sogenannte Ausgeizen von Solanum lycopersicum enorm wichtig. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Maßnahme zum Formerhalt der Tomatenstauden, die zwingend notwendig ist, wenn die Tomate nicht unkontrolliert wuchern soll. Das Ausgeizen geschieht diesbezüglich durch das Ausbrechen von Seitentrieben, welche aus den Blattachseln der Staude hervor gehen.

erntereifer Tomatenstrauch | © Das Grüne Archiv

Wann Tomaten geerntet werden, hängt von der Fruchtreife der jeweiligen Tomatensorten ab. So gibt es Frühsorten, die bereits im Juni erntereif sind, wohingegen sich Spätsorten erst gegen Ende September, Anfang Oktober ernten lassen. Für eine längere Lagerfähigkeit sollten Sie Ihre Tomaten am besten trocknen. Vierteln Sie das Gemüse hierfür, bestreuen es mit etwas Salz und legen es bei niedriger Hitzezufuhr eine Weile in den Ofen. Achten Sie aber darauf, dass sich einzelne Tomatenschnitze nicht berühren.

Vermehrung durch Aussaat: In unseren Breitengraden lassen sich Tomatensorten nur als einjährige Stauden kultivieren. Die Aussaat muss deshalb jedes Jahr neu erfolgen. Eine Überwinterung verläuft in den meist erfolglos, da die Lichtstunden hierzulande im Winter kaum ausreichen, um die Tomate am Leben zu halten. Allenfalls spezielle Züchtungen wie ‚Minibel‘ oder ‚Wheatley’s Frost Resistant‘ lassen sich auf einer lichtreichen Fensterbank überwintern.

Kurztipps zu Ausgeizen und Ernte:

  • zur Nährstoffeinsparung Tomate um die Hälfte ihrer Blätter erleichtern
  • das Ausgeizen von Tomaten erfolgt durch Ausbrechen der Seitentriebe
  • die Ernte früher Tomatensorten ist schon ab Juni möglich
  • späte Tomatensorten sind dagegen erst ab September / Oktober reif
  • um die Haltbarkeit der Tomaten zu verlängern, das Gemüse einfach im Ofen trocknen
  • Solanum lycopersicum wächst bei uns nur als einjährige Staude
  • das Tomatenbeet muss damit alljährlich neu bestückt werden
  • eine Überwinterung der Tomate hat selten bis gar keinen Erfolg

 

Interessante Sorten der Solanum lycopersicum

Auch wenn die Tomate als rotes Gemüse bekannt ist, gibt es sie in unzähligen weiteren Farbvariationen. Von weiß und gelb über orange, rosa und violett bis hin zu blau, braun und schwarz warten die gut 2500 Sorten der Solanum lycopersicum mit einem umfassenden Farbspektrum auf. Selbst mehrfarbig panaschierte Tomaten sind längst keine Seltenheit mehr. Auch in Größe und Form bleiben kaum Wünsche offen, was in der Küche natürlich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten offenbart. Hier einige Vorschläge:

KategorieBeschreibung
CherrytomatenFruchtform: kleine, kirschförmige Tomaten
Fruchtfarbe: gelb, rot-orange, violett, blau, schwarz oder panaschiert
Kocheigenschaften: festes Fruchtfleisch; ideal für Salate, Snacks, Vorspeisen oder Garnierungen
Sorten: 'Angora super sweet', 'Black Cherry', 'Cerise', 'Galina's Gelbe Korinthe', 'Glossy rose blue', 'Idyll', 'Johannisbeertomate', 'Katinka', 'Matt's Wild Cherry', 'Minibel', 'Orange Ping Pong', 'Red Alert', 'Sakura', 'Siberia', 'Sub Arctic Cherry', 'Weiße Traube'
EiertomatenFruchtform: eiförmige bzw. längliche Tomaten
Fruchtfarbe: gelb, rot-orange, violett, blau, schwarz oder panaschiert
Kocheigenschaften: festes Fruchtfleisch; für besondere Kochkreationen oder als Snack
Sorten: 'Amish Gold', 'Andenhorn', 'Banana Legs', 'Black Plum', 'Carabobo', 'Dasher', 'Flavorino', 'Himmelstürmer', 'Japanisches Ei', 'Jersey Devil', 'Juliet', 'Paprikatomate', 'Philovita', 'Roma', 'Santa Cruz', 'Wheatley's Frost Resistant'
FleischtomatenFruchtform: riesige, wulstige Tomaten
Fruchtfarbe: weiß, rosa, gelb, rot, orange, schwarz oder panaschiert
Kocheigenschaften: halbweiches bis weiches Fruchtfleisch mit sehr vollem Geschmack; in der Küche sehr vielseitig einsetzbar, vor allem als Basis für Soßen, Suppen und Gemüsebeilagen
Sorten: 'Big White Pink Stripes', 'Burbank', 'Canestrino', 'Caraibo', 'German Gold', 'Gigant', 'Herztomate Venus', 'HillyBilly', 'Hurma', 'Kleeblatt von Togo', 'Lucky Cross', 'Maria Peace', 'Nepal', 'Ponderosa', 'Rebellion', 'Rosa Riese', 'Schlesische Himbeere', 'St. Pierre', 'Weißes Ochsenherz', 'Zea's Sonnabend White'
StrauchtomatenFruchtform: klassische Rundtomaten mittlerer Größe
Fruchtfarbe: Tomaten in allen Farben und Panaschierungen erhältlich
Kocheigenschaften: traditionelle Küchentomate; lässt sich für so gut wie jedes Gericht verwenden
Sorten: 'Black Ethiopian', 'Bolzano', 'Budai Torpe', 'Culina', 'Datterino', 'Foose', 'Fuji Pink', 'Phantasia', 'Philona', 'Premio', 'Reginella', 'Sparta', 'Sportivo', 'Supreme'

 

Tomaten – mögliche Krankheiten und Schädlinge

Besonders anfällig sind Tomaten für Pilzkrankheiten. Insbesondere die Braunfäule (Phytophthora infestans) macht der Tomate stark zu schaffen. Das Gemüse entwickelt bei Befall zunächst graugrüne, danach braune Flecken. Stängel und Blätter fallen ebenfalls durch braune Stellen auf. Insgesamt wirken Tomaten bei Pilz-  und Virusbefall oft runzelig und ihre grünen Pflanzenteile beginnen vermehrt zu welken. Ferner weisen Tomaten bei Befall durch Viren oder Pilze kümmerliche Beerenfrüchte auf und zeigen Verfärbungen unterschiedlicher Art. Weitere Pilzerkrankungen, die Solanum lycopersicum außer Braunfäule noch zusetzen können und stets eines oder mehrere der genannten Symptome hervorrufen, sind:

  • Tomatenmosaik Virus (Tobacco mosaic virus)
  • Tomatenstängelfäule (Didymella lycopersici)
  • Verticillium Welke (Verticillium albo-atrum)
  • Frusarium Welke (Fusarium oxysporum)

Vermeiden lassen sich besagte Schadbilder an Ihrer Tomate durch gebührende Pflanzabstände, einen guten Regenschutz, sowie richtiges Gieß- und Düngeverhalten. Unbedingt vermeiden müssen Sie auch eine Überdüngung mit Stickstoff, was Pilze und Viren ebenfalls gerne befördert. Kommt es dennoch einmal zum Schadbefall, müssen betroffene Pflanzen umgehend aus dem Tomatenbeet entfernt und separat im Restmüll entsorgt werden. Der Einsatz von Fungiziden und Co. ist absolut nicht ratsam, wenn die Tomaten zum späteren Verzehr vorgesehen sind.

Fazit

Da die Tomate ein wichtiges Grundnahrungsmittel ist, lohnt sich ein Anbau im Garten auf jeden Fall. Allerdings sind die wenigsten Tomatensorten winterhart und lassen sich deshalb auch nicht mehrjährig kultivieren. Das alljährliche Aussäen von Tomatensamen gehört also zum Anlegen eines Tomatenbeets dazu. Damit die leckeren Riesenbeeren daneben einen vollen Geschmack, sowie ausreichend Nähr- und Mineralstoffe ausbilden, benötigen Tomaten stets genügend Licht, Wasser und Düngegaben. Mit Blick auf mögliche Krankheiten, etwa die berühmt berüchtigte Braunfäule, müssen Tomaten des Weiteren immer in ausreichendem Abstand zu Beetnachbarn gepflanzt werden und sollten vor feuchten Blättern und Staunässe geschützt werden.

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